Einsatz für das Verbot des Klonens von Menschen
Der heimische CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese ist als Vorsitzender der Arbeitsgruppe Bioethik seiner Fraktion wiedergewählt worden. Er hat damit die Aufgabe, die Position von Abgeordneten aus 25 Mitgliedstaaten der Europäischen Union zu bioethischen Fragen zu koordinieren. Die Arbeitsgruppe Bioethik ist die erste Arbeitsgruppe, die die Fraktion nach der Neuwahl im Juni wieder eingerichtet hat. Zu Lieses Stellvertretern wurden gewählt:
- László Surján, früherer Gesundheitsminister von Ungarn und ausgebildeter Pathologe
- Maria Martens, niederländisches Mitglied des Europäischen Parlamentes und Theologin
- Cristina Guriérrez, Naturwissenschaftlerin aus Spanien und
- Miroslav Mikolašik, Mediziner und Dozent für Bioethik aus der Slowakei.
Peter Liese zeigte sich erfreut über seine Wiederwahl und betonte, die Arbeit der Arbeitsgruppe sei notwendiger denn je, denn gerade in den neuen Mitgliedstaaten bestehe ein riesiges Interesse an Diskussionen über die ethischen Grenzen der Medizin und der modernen Technologie.
Der Vorstand der Arbeitsgruppe schaltet sich auch mit einem Statement in die aktuelle Debatte über das Verbot des Klonens von Menschen bei den Vereinten Nationen ein. Die Abgeordneten betonen, dass das Europäische Parlament immer die Position vertreten hat, dass jede Form von Klonen verboten werden muss, und fordern deshalb, dass sich die Mitglieder der Vereinten Nationen dem entsprechenden Entwurf Costa Ricas anschließen.
Peter Liese betonte, dass es für ihn sehr wichtig sei, dass viele Menschen in Südwestfalen seine Position in den letzten Monaten und Jahren immer unterstützt haben. „Ich habe sehr viel Zuspruch aus der Region bekommen, sonst wäre es kaum möglich, meine Position auch gegen große Widerstände in Europa aufrecht zu erhalten“, so Liese.
Schlagworte: Bioethik, Embryonen, Forschung, Gen- und Biotechnologie, Gesundheit, Klonen, Medizin




















