Erneuerbare Energien intelligenter nutzen

Anregungen aus Kreis Soest in europäische Debatte eingebracht

Die erneuerbaren Energien können und müssen einen wichtigen Beitrag zu einer zukünftigen Energieversorgung in NRW, Deutschland und Europa leisten, dazu müssen sie aber intelligenter als bisher genutzt werden. Dies war das Fazit eines Gespräches mit Dr. Uta Kuhlmann und Dr.
Jörg Scholtes; KonWerl Zentrum sowie Prof. Dr. Karl-Heinz Müller am Mittwoch im Kompetenzzentrum Werl.

„Das Problem bei der Nutzung von erneuerbaren Energien in Deutschland ist, dass das Energieeinspeisegesetz zur Zeit nicht die wirtschaftlichste Nutzung fördert. Jemand der seine Energie selbst nutzt, wird bestraft, da er nicht die hohe Einspeisungvergütung bekommt. Durch die Einspeisung ins Netz entstehen aber zusätzliche Probleme, wie z.B. Schwankungen der Produktion, die nicht mit dem Verbrauch übereinstimmen. Um dieses Problem zu lösen, haben wir hier in Werl neue Konzepte entwickelt“, so Prof. Dr. Müller.

Diesbezüglich habe ich einen Antrag, der diese Konzepte in ganz Europa weiterverbreiten soll, in die Beratung des zuständigen Ausschuss eingebracht.

Außerdem setze ich auf eine stärkere Förderung der Biomasse. Hier gibt es eine Menge ungenutzte Potentiale, das hat auch die Europäische Kommission festgestellt.

Biomasse hat gegenüber anderen Energieträgern den Vorteil, dass sie unabhängig von kurzfristigen Wetterschwankungen zur Verfügung steht, dass lokale Wirtschaftskreisläufe gefördert werden, und außerdem alternative Einkommensmöglichkeiten für die heimische Landwirtschaft geschaffen werden können.

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Schlagworte: Energieeinspeisegesetz, Erneuerbare Energien