Das Ziel der Europäischen Kommission, bis zum Jahr 2020 20 Prozent der gesamten Primärenergie aus erneuerbaren Energieträgern zu gewinnen, ist zwar ambitioniert, aber sehr realistisch.
Angesichts des Klimawandels und der wachsenden Schwierigkeiten beim Import von Öl und Gas ist ein massiver Ausbau der erneuerbaren Energiequellen alternativlos. Allerdings muss man hier neue Prioritäten setzen. In der Vergangenheit ist einseitig der Stromsektor gefördert worden.
Gerade im Wärmebereich liegen große Potenziale. So fordert etwa der Industrieverband BDH, der die deutsche Heizungsindustrie und damit auch die Hersteller von traditionellen Gas- und Ölkesseln vertritt, dass bis 2015 für 80 Prozent aller neu eingebauten Heizungsanlagen erneuerbare Energien genutzt werden sollen. Ich appelliere an den Rat der Staats- und Regierungschefs, das Ziel der Europäischen Kommission anzunehmen. Darüber hinaus muss die Kommission konkrete gesetzgeberische Maßnahmen zur Förderung von erneuerbaren Energien im Heizungsbereich vorschlagen.
Schlagworte: Erneuerbare Energien, Gas, Heizung, Klimawandel, Öl, Strom, Wärme




















