Angesichts der Vorlage des UN-Klimaberichts (IPCC) muss es ein Ende des ideologischen Streites zwischen erneuerba-ren Energien und der Kernenergie geben. Um die Notwendige Reduktion des CO2-Ausstoßes um 30 Prozent bis 2020 zu erreichen, brauchen wir verbesserte Energieeffizienz, einen deutlichen Ausbau der erneuerbaren Energien und eine Verlängerung der Laufzeiten sicherer Kernkraftwerke. Man stelle sich vor, zwei Menschen sitzen in einem Boot das Leck geschlagen hat. Es strömt massiv Wasser ein und in dem Boot befinden sich ein grüner und ein pinkfarbener Eimer. Sollte man dann streiten, welchen der beiden Eimer man zum schöpfen benutzt, oder sollte man nicht einfach mit beiden Eimern nach Kräften zu schöpfen beginnen?
Nach einer Umfrage des ARD-Deutschland-Trends sind 94 Prozent bzw. 95 Prozent der Bevölkerung der Ansicht, dass sich Europa um eine sichere Energieversorgung und um den Klimaschutz kümmern muss. Beide Ziele können nur erreicht werden, wenn wir alle Optionen nutzen.
Die SPD behauptet ständig, dass Klimaschutz und der Aus-stieg aus der Kernenergie problemlos zusammen passen. Die Kernenergie trägt aber mehr als 10 Prozent zum Primärenergieverbrauch in Deutschland bei. Wenn diese 10 Prozent so leicht zu ersetzen sind, warum fordert Beck dann eine Klage in Sachen nationalem Allokationsplan. Hier geht es nur um 1 Prozent der CO2-Emissionen Deutschlands.
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