Viele Kommunen, Firmen und Institutionen erfolgreich bei Wettbewerben zu Ziel-2-Mitteln
In früheren Jahren sind europäische Fördermittel innerhalb Nordrhein-Westfalens fast ausschließlich an Projekte im Ruhrgebiet vergeben worden. Dies änderte sich zum ersten Mal bei der Bereitstellung von Fördermitteln aus dem Europäischen Solidaritätsfonds nach dem Sturm Kyrill. Gemeinsam mit dem damaligen NRW-Europaminister Michael Breuer und Umweltminister Eckhard Uhlenberg habe ich erfolgreich dafür geworben, dass 100 Millionen Euro aus dem europäischen Haushalt in Nordrhein-Westfalen investiert werden. Zwei Drittel der Mittel gehen in die Region zwischen Lippstadt und Siegen. Auch bei den europäischen Wirtschaftsförderprogrammen EFRE (Ziel-2) kann Südwestfalen jetzt profitieren.
Durch eine Revision der Regeln können nicht nur bestimmte Fördergebiete vor allem im Ruhrgebiet profitieren, sondern ganz Nordrhein-Westfalen. Viele Kommunen, Institutionen und Unternehmen in Südwestfalen haben sich in der ersten Phase erfolgreich beworben. Liste der Projekte (eine unabhängige Jury hat innovative Projekte ausgewählt und zur Förderung empfohlen).
Es war dringend erforderlich, die Regeln für den europäischen Strukturfonds zu ändern. In der Vergangenheit sind Firmen nur deshalb, weil es im Ruhrgebiet Fördermittel gab und in Südwestfalen nicht, ins Ruhrgebiet und nicht nach Südwestfalen gegangen. Jetzt haben alle eine Chance sich mit guten Ideen durchzusetzen. Durch den Gewinn der Regionalen 2013 wird sich die Ausgangslage von Südwestfalen nochmals verbessern. Bei europäischen Mitteln und bei Landesmitteln erhalten wir im Rahmen der Regionale einen Bonus.
Informationen über die Bewerbung findet man » hier.
Schlagworte: Fördermittel, Kyrill, Südwestfalen




















