Entlastungen bei Kleinstbetrieben stärken den Wirtschaftsstandort Südwestfalen
Das Europäische Parlament hat die EU-Kommission aufgefordert, so genannte Kleinstbetriebe von allen EU-Bilanzpflichten zu befreien. Kleinstbetriebe sind Unternehmen mit einer Bilanzsumme bis 500.000 Euro, einem Nettoumsatz bis 1.000.000 Euro und maximal zehn Beschäftigten. „Der Bürokratieabbau muss endlich bei den ganz Kleinen ankommen. Der Frisör- oder Bäckerladen um die Ecke hat nichts mit dem grenzüberschreitenden europäischen Binnenmarkt zu tun. Dann muss er sich auch nicht den Regeln des Binnenmarktes unterwerfen“, erklärte der südwestfälische CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese.
Liese hoffe nun, dass durch das eindeutige Parlamentsvotum endlich Bewegung in die Sache komme und somit auch die vielen Kleinstbetriebe in Südwestfalen entlastet werden könnten, die gemeinsam mit dem Mittelstand das Herzstück unserer Wirtschafsregion bildeten.
Die Befreiung der Kleinstbetrieben von EU-Bilanzregeln wird auch von der so genannten „Stoiber-Gruppe“ zum Bürokratieabbau gefordert. Die Experten-Gruppe unterbreitet der Kommission Vorschläge, wo der Gesetzgeber Lasten für Wirtschaft und Bürger reduzieren kann. Es ist höchste Zeit, dass die Kommission die Vorschläge umsetzt. Ansonsten bleibt der vielbeschworene Abbau von Belastungen ein Lippenbekenntnis.
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