Entlastungen für Unternehmen dringend notwendig / Parlamentarische Unterstützung gewiss / Mittelstand in Südwestfalen wird profitieren
Die europäischen Unternehmen sollen von bürokratischen Auflagen weiter befreit werden. So schlägt die Europäische Kommission beispielsweise vor, elektronische Rechnungen und Papier-Rechnungen steuerrechtlich gleich zu behandeln. Die Unternehmen könnten so komplett auf ein elektronisches System der Rechnungsstellung umstellen und allein durch die Erleichterung im Umgang mit elektronischen Rechnungen Kosten in Höhe von 18 Milliarden Euro einsparen.
Der Vorschlag ist Teil des im Januar 2007 beschlossenen Aktionsprogramms der Europäischen Kommission zur Verringerung der Verwaltungskosten für die Wirtschaft.
Im Rahmen des Vereinfachungsprogramms der Kommission soll das EU-Recht darüber hinaus um rund zehn Prozent verschlankt werden, das entspricht 1.300 Rechtsakten oder 7.800 Amtsblattseiten. Insgesamt will das Aktionsprogramm bis 2012 die Verwaltungslasten für die Unternehmen in Europa um rund 25 Prozent senken. Den wirtschaftlichen Nutzen schätzt die Europäische Kommission auf rund 150 Milliarden Euro.
Wir als EU-Parlament haben seit langem Erleichterungen für die europäischen Unternehmen gefordert. Ich bin daher sehr froh darüber, dass die Kommission nun auch konsequent handelt. Insbesondere in Zeiten der Wirtschaftskrise sollen sich die Unternehmen darauf konzentrieren, für Beschäftigung und Wohlstand zu sorgen und ihre Kapazitäten nicht für bürokratische Überregulierung zu verschwenden.
Ich bin außerdem davon überzeugt, dass besonders unsere heimische, mittelstandsgeprägte Wirtschaftsregion mit seinen vielen kleinen Handwerkbetrieben von dem Aktionsprogramm profitieren wird.
Schlagworte: Bürokratieabbau, Steuerrecht, Unternehmen




















