
v.l. Bürgermeister Franz Holtgrewe, Werner Lohn MdL, Peter Liese und Rudolf Heicks
Fördermittel aus dem europäischen Strukturfond (Ziel-2) helfen der Firma Heicks Industrieelektronik in Geseke zukunftssichere Arbeitsplätze zu schaffen. Das Unternehmen hat als erste Firma im Kreis Soest und als eine der ersten Firmen in Südwestfalen einen Wettbewerb um EU-Mittel aus dem Strukturfond gewonnen.
Bis Ende 2006 konnten die Mittel nur im Ruhrgebiet und generell nicht in Südwestfalen beantragt werden. Diese Regel ist aufgrund von Forderungen des Landtages und des Europäischen Parlamentes geändert worden. Die Vergabe der Mittel findet jetzt im Wettbewerbsverfahren statt, das heißt, nicht derjenige, der im Ruhrgebiet sitzt gewinnt, sondern der, der die beste Idee hat.
Die Firma Heicks erhält z.B. über 100 000 Euro an Fördermitteln aus dem Ziel-2-Programm, das von Land und Europa anteilig finanziert wird, für ein Projekt zur Weiterentwicklung von energieeffizienter Beleuchtung auch in rauer Umweltumgebung. LED-Leuchten gelten als Zukunft der Lichttechnologie und können mit einem Bruchteil des Stroms die gleiche Lichtmenge erzeugen wie Glühbirnen.
Die Mittel sind hier sehr gut angelegt. Sie helfen, Energie zu sparen und zukunftssichere Arbeitsplätze in Südwestfalen zu schaffen. Es ist sehr gut, dass die Wettbewerbsverzerrung bei der Vergabe der Ziel-2-Mittel zu Lasten Südwestfalens endlich aufgehoben ist.
Schlagworte: Arbeitsplätze, Beleuchtung, EU-Fördermittel, EU-Strukturfond, Geseke, Glühbirnen, Glühlampen, Südwestfalen, Wirtschaft, Ziel-2-Programm




















