
Linnepe zwischen Westenfeld und Sundern
Bei einer Veranstaltung in der NRW-Vertretung in Brüssel zur Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Union, die das grundlegende Ziel vorgibt, einen guten ökologischen und chemischen Zustand für alle Gewässer zu erreichen und zu erhalten, diskutierten der aus Sundern stammende Dr. Thomas Grünebaum, ehrenamtlich beim Deutschen Rat für Landespflege und hauptberuflich beim Ruhrverband tätig und ich die Wasserpolitik der Europäischen Union in Nordrhein-Westfalen.
Nordrhein-Westfalen wird landesweit bis 2027 insgesamt 2.200 km Fluss- und Bachlandschaften ökologisch verbessern.
Die diesbezüglichen Pläne der Landesregierung sind lobenswert und bieten Chancen für Südwestfalen. Südwestfalen ist eine wasserreiche Region mit vielen Bächen, Flüssen und Seen. Die Pläne der Europäischen Union und die Umsetzung der Landesregierung führen dazu, dass sowohl das Grundwasser wie auch die oberirdischen Gewässer ihre Funktionen als Trink- und Brauchwasserressource erfüllen können. Aber auch die Gewässer als Lebensraum für Tiere und Pflanzen sowie als Erholungsgebiet für die Menschen in Südwestfalen werden geschützt und weiterentwickelt.
Die Wasserpolitik kann genau wie die gesamte Umweltpolitik nur gemeinsam gelingen. Dazu müssen wir alle Beteiligten, Land- und Forstwirtschaft, Grundbesitzer, Verbände und Kommunen in diesen Prozess der ökologischen Erneuerung mit einbeziehen, um für unsere Region das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Wir müssen auf einvernehmliche Lösungen setzen, die kooperativ erarbeitet und nicht ordnungsrechtlich durchgesetzt werden. Auch die diesbezüglichen Pläne der Landesregierung sind hier, im Gegensatz zur rot-grünen Vorgängerregierung, beispielhaft.
Schlagworte: Bäche, Bachlandschaften, Dr. Thomas Grünebaum, Flüsse, Forstwirtschaft, Grundbesitzer, Kommunen, Landwirtschaft, ökologische Erneuerung, Seen, Verbände, Wasserpolitik, Wasserrahmenrichtlinie




















