Preis an Soester Schüler zeigt, dass sich Engagement lohnt
Dass Jugendliche in Südwestfalen schon ein sehr ausgeprägtes Bewusstsein für ihre Identität als Europäer haben, haben Jugendliche aus dem Conrad-von-Soest Gymnasium bereits bewiesen. Ihr Umweltprojekt „Oberkante-Unterlippe“, das sie mit Jugendlichen aus Polen, Ungarn, den Niederlanden, Schweden und Rumänien auf die Beine gestellt haben, gewann den dritten Preis beim europaweit ausgeschriebenen Jugendkarlspreis in diesem Jahr.
Jetzt ist eine neue Auflage des Wettbewerbs, der vom Europäischen Parlament und der Internationalen Karlspreisstiftung in Aachen ausgerichtet wird, gestartet. Die Bewerbungen können ein breites Spektrum umfassen: Berichte über den Jugendaustausch, künstlerische Projekte oder Internetprojekte von europäischer Dimension sind möglich.
Im letzten Jahr gewannen neben dem Soester Projekt zu Hochwasserschutzmaßnahmen ein französisches Kulturfestival in der Nähe von Toulouse und ein polnisches Projekt aus Krakau, in dem die europäische politische Bildung in den Schulen gefördert wird – der Phantasie sind also bei der Bewerbung keine Grenzen gesetzt. Das Beispiel zeigt, dass europäisches Engagement sich lohnt. Generell soll es bei den Projekten darum gehen, Grenzen zu überwinden und die Verständigung zwischen den Jugendlichen in Europa zu fördern.
Die Gewinner werden mit 5.000, 3.000 bzw. 2.000 Euro prämiert und zu einem Besuch ins Europäische Parlament nach Brüssel eingeladen. Einsendeschluss für die Zusendung von Projektvorschlägen ist der 22. Januar 2010. Weitere Informationen können über www.charlemagneyouthprize.eu eingesehen werden.
Schlagworte: Jugendaustausch, Jugendkarlspreis, Wettbewerb



















