Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko: Obamas Forderungen gelten auch für die Europäischen Union

Umweltausschuss des EP beschäftigt sich mit Folgen für Europa

Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments wird sich in der kommenden Woche mit der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko beschäftigen. Auf Anregung der Christdemokraten wurde das Thema auf die Tagesordnung gesetzt, zum einen, weil Auswirkungen der Katastrophe auf Europa nicht auszuschließen sind, und zum anderen, weil es notwendig ist, sich über die Konsequenzen für die Europäische Union zu unterhalten.

Die Ölförderung in der Nord- und Ostsee findet nicht unter so extremen Bedingungen statt wie im Golf von Mexiko, z. B. weil in weniger großer Tiefe gebohrt wird. Trotzdem hat die Bevölkerung einen Anspruch darauf, dass wir alles tun, um eine ähnliche Katastrohe zu verhindern.

Ich unterstütze die Forderung von US-Präsident Obama, noch stärker auf erneuerbare Energien zu setzen. Natürlich sind erneuerbare Energien auch nicht ganz ohne Risiko. Die Herstellung von Biotreibstoffen soll nicht zur Abholzung von Regenwald führen, bei der Aufstellung von Windkraftanlagen muss auf die Natur geachtet werden und Photovoltaikanlagen müssen sachgerecht entsorgt werden. Aber all diese Probleme sind sehr viel kleiner als die Probleme, die uns die Förderung und Verbrennung von fossilen Brennstoffen seit vielen Jahren beschert.

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Schlagworte: Erneuerbare Energien, fossile Brennstoffen, Golf von Mexiko, Öl-Katastrophe, Umwelt, Umweltausschuss