Im Gespräch mit Regionalgeschäftsführer Andreas Schröder von der Barmer GEK
Entscheidungen des Europäischen Parlaments haben unmittelbare Auswirkungen auf die Patienten und Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen in Südwestfalen, dies ist das Resümee eines Gespräches mit dem Regionalgeschäftsführers der Barmer GEK Andreas Schröder.
Herr Schröder ist als Verantwortlicher der Barmer GEK für die Kreise Siegen-Wittgenstein, Hochsauerland und Olpe zuständig. Daher sind wir im Austausch über die Anliegen der Patienten und Versicherten.
Ein wichtiges Thema des Gespräches waren die hohen Arzneimittelpreise in Deutschland. Anders als in fast allen anderen europäischen Ländern können die Arzneimittelfirmen die Preise für neue Medikamente völlig frei festlegen. Dadurch zahlen Versicherte und Patienten in Deutschland teilweise tausende von Euro mehr für ein Präparat, als in unseren europäischen Nachbarländern. Dies muss dringend geändert werden.
Viele Entscheidungen der Gesundheitspolitik werden mittlerweile europäisch getroffen, trotzdem darf es nicht zu einer kompletten Harmonisierung kommen. Wir haben in Deutschland ein relativ hohes Niveau der Versorgung und eine hohe Qualität. Eine Angleichung auf einem niedrigeren Niveau um z.B. gleiche Standards mit Rumänien und Bulgarien zu bekommen, ist nicht im Sinne der deutschen Patienten.
Schlagworte: Arzneimittelpreise, Gesundheitspolitik




















