Südwestfalen hilft Pakistan

Spender vertrauen direktem Draht zu Ärztin Dr. Ruth Pfau /
Bisher etwa 90.000 Euro Spenden für die notleidenden Menschen in Pakistan nach gemeinsamen Aufruf von Organisationen aus der Region und Dr. Peter Liese

Zwar sind die Bilder der verheerenden Zerstörungen und die Aufnahmen aus den Flüchtlingslagern mittlerweile weitgehend aus den Zeitungen und aus dem Fernsehen verschwunden, aber dennoch benötigen die Opfer der Flutkatastrophe in Pakistan weiterhin Hilfe. Umso erfreulicher ist es, dass bereits etwa 90.000 Euro nach dem gemeinsamen Spendenaufruf eingegangen sind, den Aktionsgruppen aus Iserlohn-Letmathe, Olpe, Rüthen, Schmallenberg und Winterberg-Siedlinghausen gemeinsam mit der DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe und Peter Liese am 20. August gestartet hatten. Wir bitten Sie auch weiterhin um Ihre Mithilfe. Die Aufbauarbeiten werden vermutlich viele Jahre in Anspruch nehmen, und die notleidenden Menschen werden teilweise für viele Monate versorgt werden müssen.
Mit Hilfe der Spenden werden Lebensmittelpakete, Medikamente, Hygieneartikel, Zelte und sauberes Wasser an die notleidenden Menschen verteilt. Parallel wird aber auch der Wiederaufbau geplant, denn die Lebensgrundlage von millionen Menschen wurde zerstört und es wird noch Jahre dauern, bis die Infrastruktur wieder hergestellt ist und sich die Menschen wieder selber versorgen können.

Den erfreulichen Anstieg des Spendenaufkommens sehen die Aktionsgruppen darin, dass die Ärztin und OrdeRuth-Pfau-ordert-Nachschubnsfrau Dr. Ruth Pfau, als Garantin dafür steht, dass die Gelder auch wirklich bei den bedürftigen Menschen in Pakistan ankommen. Dr. Pfau ist im Süden Pakistans voll und ganz mit der Nothilfe beschäftigt. Rund 25.000 Flüchtlinge nahe Karachi werden direkt von den Teams der 80-jährigen Ärztin versorgt. Für Zelte, Lebensmittel, Medikamente, Hygieneartikel und ganz besonders sauberes Wasser werden mehr als 20.000 Euro pro Tag benötigt. Wichtig ist neben der Versorgung der Flüchtlinge bis zum Ende der Regenzeit aber auch, dass diesen Menschen nach ihrer Rückkehr in ihre Heimatdörfer wieder ein menschenwürdiges Zuhause erhalten und einen beruflichen Neustart ermöglicht bekommen.

Dafür wird viel mehr notwendig sein als lediglich Häuser zu bauen: Die Bauern benötigen Saatgut und Zuchtvieh, Händler benötigen Geld für den Einkauf ihrer Waren, und Handwerker benötigen Werkzeuge. Mit Zuschüssen und Kleinkrediten werden die Menschen in kurzer Zeit wieder selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen können, wie in den Zeiten vor der Katastrophe.

Ruth-Pfau-im-FluechtlingslagerMit Dr. Ruth Pfau und ihrer Organisation haben wir ein über Jahre mit der Situation in Pakistan vertrautes Team vor Ort. Dr. Pfau ist der Garant, dass die Hilfe somit direkt bei den Menschen ankommt. Ich bin über die Spendenbereitschaft in Südwestfalen überwältigt und bedanke mich für das Vertrauen der Spender, bitte aber auch darum, die Aktionsgruppen in unserer Region weiterhin zu unterstützen. Diese Hilfe wird leider noch lange notwendig sein.

Spendenkonto: Freundeskreis KARACHI in der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V., Sparkasse Meschede, Konto-Nr.: 9 021 007, BLZ: 464 510 12. Brueckenersatz mit Lastwagenreifenunser Weg ueber die Schlammlawinedie Menschen leben noch in diesen gefaehrlichen Haeusern
Stichwort: „Fluthilfe

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Schlagworte: DAHW, Dr. Ruth Pfau, Pakistan, Südwestfalen hilft Pakistan