Hochrangige Experten diskutieren auf Einladung von Peter Liese im St. Elisabeth Hospital Iserlohn

Auf Einladung des südwestfälischen CDU-Europaabgeordneten Dr. Peter Liese fand am vergangenen Freitag im St. Elisabeth Hospital eine öffentliche Diskussionsveranstaltung zum Thema Antibiotikaresistenzen statt, welches zunehmend öffentlich diskutiert wird. Peter Liese, ausgebildeter Arzt und gesundheitspolitische Sprecher der größten Fraktion (EVP-Christdemokraten) im Europäischen Parlament, versammelte in Iserlohn vor zahlreichen Interessierten eine hochkarätige Expertenrunde und warnte in seinem Begrüßungsstatement eindringlich davor, dass herkömmliche Antibiotika zukünftig ihre Wirkung verlieren könnten. "Die Gefahr ist real und nicht übertrieben. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Europäischen Zentrum für Seuchenbekämpfung (ECDC) sterben in Europa jährlich 25.000 Menschen weil sie an Keimen leiden, gegen die kein herkömmliches Antibiotikum mehr wirkt. Hier besteht akuter Handlungsbedarf, sonst könnten wir irgendwann in eine Phase geraten, in der Antibiotika insgesamt nicht mehr wirken. Dies wäre dann so wie vor 100 Jahren, als es noch keine Antibiotika gab", so Liese.

Enzyklika wird positiven Einfluss auf Diskussion über Klimawandel z.B. in USA und Polen haben

"Dieser Papst ist ein Segen für die katholische Kirche und die ganze Menschheit", mit diesen Worten kommentierte der umweltpolitische Sprecher der christdemokratischen EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, Dr. Peter Liese, die am heutigen Donnerstag veröffentlichte Enzyklika von Papst Franziskus zu Umweltfragen.

Text muss noch verbessert werden, aber Einigung der Mitgliedsstaaten war überfällig / Parlament wird Änderungen vornehmen

Heute haben sich in Luxemburg die 28 EU-Gesundheitsminister nach fast dreijährigen Beratungen auf eine gemeinsame Position zur neuen EU-Medizinprodukte-Verordnung geeinigt. Mit diesem Verhandlungsmandat gehen die Mitgliedsstaaten nun die die finale Verhandlungsrunde mit dem Europäischen Parlament, womit ein neues EU-Medizinprodukterecht in greifbare Nähe rückt. Darauf machte der CDU-Europaabgeordnete und gesundheitspolitische Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP-Christdemokraten), Dr. med. Peter Liese, aufmerksam.

EU Gesundheitsminister treffen sich in Luxemburg / Parlament wird Änderungen vornehmen / Gesetzgebung abschließen

Brüssel - Ab kommenden Freitag treffen sich in Luxemburg die 28 EU-Gesundheitsminister. Wichtigster Tagesordnungspunkt ist die zukünftige Medizinprodukte-Verordnung. Nach dem Skandal um gesundheitsschädliche Brustimplantate, unten dem in Europa heute noch tausende Frauen leiden, hat die Europäische Kommission bereits im September 2012 zwei Vorschläge vorgelegt, die die Sicherheit von Medizinprodukten verbessern und unter anderem die Kontrollen nach Inverkehrbringen der Produkte vorschreiben. Bereits 2013 hatte das Europäische Parlament den Text mit Änderungen unterstützt. Damit sollen Verbraucher und Patienten in Europa besser vor fehlerhaften Medizinprodukten geschützt werden. Die vorgeschlagene Verordnung ist jedoch bis heute nicht in Kraft, da die Mitgliedsstaaten sich bisher auf keinen gemeinsamen Text einigen konnten und somit kein Mandat haben, um mit dem Europäischen Parlament über den finalen Verordnungstext zu verhandeln.