Bürgerhandbuch 2014 - 2019

Im Bürgerhandbuch sind die Lebensläufe aller 96 deutschen Europaabgeordneten mit Kontaktdaten und ihren Tätigkeiten und Amtsfunktionen aufgeführt.
Außerdem erhält der Leser einen kurzen Überblick über das Europäische Parlament, das Gesetzgebungsverfahren sowie Links zur weiteren Recherche im Internet.

Untenstehend finden Sie das Bürgerhandbuch als PDF.

 Herausgeber:
 Frank Piplat - Europäisches Parlament,
 Informationsbüro für Deutschland, Stand November 2014
 Broschüre, 128 Seiten

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Konkrete Gesetzgebungsvorschläge im Bereich der Tiermedizin bereits in parlamentarischer Beratung / Unterstützung für 10-Punkte-Plan von Minister Gröhe

Peter Liese: Reserveantibiotika in der Tierzucht verbieten - Auch Humanmedizin muss Verantwortung übernehmen


Berlin/Brüssel – Die Christdemokraten im Europäischen Parlament machen die Bekämpfungen von Resistenzen gegen Antibiotika zu einer Priorität ihrer parlamentarischen Arbeit. Dies legte der gesundheitspolitischer Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP), Dr. med. Peter Liese, in Berlin vor Journalisten dar. "Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Europäischen Zentrum für Seuchenbekämpfung (ECDC) sterben in Europa jährlich 25.000 Menschen weil sie an Keimen leiden, gegen die kein herkömmliches Antibiotikum mehr wirkt. Experten zeigen in aktuellen Stellungnahmen auf, dass sich in manchen Bereichen innerhalb von wenigen Jahren die Zahl der Resistenzen fast verdoppelt hat", so der Arzt und Europaabgeordnete. "Hier besteht akuter Handlungsbedarf, sonst könnten wir irgendwann in eine Phase geraten, in der Antibiotika insgesamt nicht mehr wirken. Die WHO spricht bereits von der Gefahr einer Post-Antibiotika-Ära. Auch wenn die zahlenmäßig größte Ursache bei Hygienemängeln und nicht sachgerechtem Antibiotikagebrauch in der Humanmedizin liegen, muss auch die Landwirtschaft und Veterinärmedizin ihrer Verantwortung gerecht werden. Leider werden in der Tierzucht, insbesondere in der Geflügelzucht aber auch der Schweinezucht, zu häufig und nicht sachgemäß Antibiotika eingesetzt. Die dadurch entstehenden Resistenzen können sich auch auf den Menschen übertragen."

Kaiser, Kerkhoff, Liese und Sensburg: Wir werden nicht locker lassen, um dem berechtigten Anliegen der Region zum Durchbruch zu verhelfen / Landesregierung in der Pflicht

 
Hochsauerlandkreis. In der aktuellen Diskussion um die anstehenden Tunnelsanierungen auf der Oberen Ruhrtalbahn machen die heimischen CDU-Abgeordneten auf allen Ebenen Druck. Die Abgeordneten Klaus Kaiser und Matthias Kerkhoff (beide MdL), Dr. Peter Liese (MdEP) und Patrick Sensburg (MdB) erneuern ihre Forderung nach einem zweigleisigen Erhalt der Strecke. „Seit Bekanntwerden der Pläne der Bahn, drei Tunnel auf der Oberen Ruhrtalbahn nur noch eingleisig sanieren zu wollen, hat sich die gesamte Region für den zweigleisigen Erhalt der Strecke eingesetzt. Sowohl die betroffenen Landkreise, als auch die Anliegerkommunen, die Zweckverbände des ÖPNV sowie die IHK Arnsberg-Hellweg-Sauerland fordern einmütig den Erhalt der Zweigleisigkeit. Der Zweckverband NWL hat darüber hinaus sogar angeboten, sich mit eigenen Mitteln an den Mehrkosten der zweigleisigen Sanierung der beiden westlichen Tunnel zu beteiligen. Das zeigt, wie sehr die Region hinter dem zweigleisigen Erhalt der Oberen Ruhrtalbahn steht“, so die Abgeordneten. Daher haben sich Kaiser, Kerkhoff, Liese und Sensburg mit Nachdruck an die Verantwortlichen der Bahn, der Bundes – und der Landesregierung gewandt: „Wir werden nicht locker lassen, um dem berechtigten Anliegen der Region zum Durchbruch zu verhelfen".

Expertenanhörung im Europäischen Parlament / Viele Menschen und Tiere leiden / Energieeinsparungen wurden nicht erzielt / Winterzeit das ganze Jahr beibehalten

Der südwestfälische CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese, der auch gesundheitspolitischer Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP-Christdemokraten) ist, spricht sich mit Nachdruck für die Abschaffung der Zeitumstellung von Winter- auf Sommerzeit aus. Am heutigen Dienstag gibt es zu dem Thema im Europäischen Parlament eine Anhörung von Experten zu dem Thema aus verschiedenen Bereichen wie Energie, Verkehr und Medizin.