Teilprogramm des Rahmenprogramms „Wettbewerbsfähigkeit und Innovation“ (CIP)
Das Programm dient der Unterstützung von KMU im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Es hat zum Ziel, durch einen größeren Einsatz von IKT und umfangreichere Investitionen in diesem Bereich die Innovation zu fördern. Als Folge soll eine Informationsgesellschaft für alle entstehen, in der leistungsfähige und kostengünstigere Dienste in Bereichen von öffentlichem Interesse angeboten werden. Von 2008 an wird das Programm zur Unterstützung der IKT-Politik das Programm eContentplus fortführen.
Laufzeit: 2007-2013
Budget: 728 Mio. Euro
Ziele:
- Schaffung eines einheitlichen europäischen Informationsraumes und Stärkung des Binnenmarktes für IKT-Produkte und Dienstleistungen und IKT-gestützte Produkte und Dienstleistungen,
- Förderung der Innovation durch Einsatz von und Investitionen in IKT,
- Schaffung einer Informationsgesellschaft für alle, Entwicklung leistungsfähiger und kostengünstigerer Dienste in Bereichen von öffentlichem Interesse und Verbesserung der Lebensqualität.
Förderinhalt
Das „Programm zur Unterstützung der IKT-Politik“ besteht aus drei verschiedenen Aktionen, dabei werden drei Arten von Maßnahmen gefördert:
„Projekte“ sollen die Digitalisierung von Inhalten und die Verbreitung neuer Online-Dienste fördern, die reif für die Markteinführung sind. Die Kommission kann einen Zuschuss zu den Kosten für Planung, Marktstudien, Testphasen und anderen vorbereitenden Maßnahmen gewähren. Aber weder die vorgelagerte Forschung und Entwicklung noch nachgelagerte kommerzielle Marketingmaßnahmen sind dabei förderfähig. „Best-Practice-Aktionen“ und „Thematische Netzwerke“ dienen der Zusammenarbeit und dem Erfahrungsaustausch auf europäischer Ebene zu spezifischen Fragestellungen der IKT-Politik.
Antragsberechtigte
Zur Antragstellung müssen Projektkonsortien gegründet werden, die aus mehreren internationalen Partnern bestehen. Für ein „Projekt“ sind mindestens zwei Partner, für „Thematische Netzwerke“ und „Best-Practice- Aktionen“ mehrere Partner aus verschiedenen beteiligten Ländern erforderlich. Dazu gehören die EU Mitgliedstaaten, Norwegen, Island und Liechtenstein, die Beitrittsländer und ggf. die westlichen Balkanstaaten, sofern sie sich an dem Programm beteiligen. Die Partner können Behörden, Gebietskörperschaften, Kommunalverbände, Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen sein. Die Beteiligung öffentlich-rechtlicher Institutionen und Gebietskörperschaften wird ausdrücklich befürwortet.
Weiterführende Informationen
Europäische Kommission
Generaldirektion Informationsgesellschaft und Medien
B-1049 Brüssel
E-Mail: infso-i2010@ec.europa.eu
Für die Information und Beratung der Antragsberechtigten in Deutschland wird eine Nationale Kontaktstelle bei der Zenit GmbH in Mülheim an der Ruhr eingerichtet:
Nationale Kontaktstelle in Deutschland:
Zenit GmbH
Wolfgang Michels
Bismackstraße 28
D-45470 Müllheim an der Ruhr
Telefon: 0049 208 300 0441
Telefax: 0049 208 300 0452
E-Mail: mi@zenit.de


