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Unsere Heimat Südwestfalen noch attraktiver machen

Erfolgreiche Tourismusförderung geht weiter

Viele Projekte aus EU-Mitteln machen unsere Region für Einheimische und Touristen noch attraktiver. Schon bei der ersten Ausschreibungsrunde für die Ziel2-Projekte bekam Südwestfalen für 13 von 53 Projekten im Land den Zuschlag. Dies ist eine überproportionale Förderung und zeigt, wie engagiert unsere Tourismusorganisationen gearbeitet haben. Zu den geförderten Maßnahmen gehört u.a. das Projekt des Kreises Siegen-Wittgenstein „Wanderhöhepunkte links und rechts des Rothaarsteigs“ und das Projekt der Stadt Hemer zur besseren Erschließung des Felsenmeers im Rahmen der Landesgartenschau. Der Sauerlandtourismus war mit vielen Projekten erfolgreich, u.a. zur besseren Ausstattung der drei Premium-Wanderwege Rothaarsteig, Sauerländer Höhenflug und Sauerländer Waldroute.

Tourismus weiterhin ausdrücklich erwähnt

Zurzeit werden die Bedingungen für die weitere Förderung im Europäischen Parlament behandelt. Die Europäische Kommission hatte zunächst vorgeschlagen, Tourismus nicht mehr als eigenes Förderziel zu nennen. Gemeinsam mit den heimischen Tourismusorganisationen und Landräten ist es mir gelungen, einen Antrag durchzubringen, der den Tourismus wieder ausdrücklich als Förderziel aufnimmt. Damit ist der Weg für weitere Projekte in der Zukunft geebnet.

Europäische Union hilft beim Wiederaufbau nach Kyrill

Der Sturm Kyrill war die größte Naturkatastrophe die Südwestfalen nach dem zweiten Weltkrieg heimgesucht hat. Unsere Region war europaweit am stärksten betroffen. Deshalb hat die Europäische Union mit insgesamt 101 Millionen Euro den Wiederaufbau unterstützt. Vor allen Dingen viele Wege und Straßen wurden wieder hergestellt.

Freiwillige Feuerwehr – Keine Begrenzung ehrenamtlichen Engagements

Meldungen zur Überarbeitung der Arbeitszeitrichtlinie haben im vergangenen Jahr auch bei Feuerwehrleuten in Südwestfalen für sehr viel Unruhe gesorgt. Im Gespräch war eine Begrenzung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 48 Stunden unter Einbezug ehrenamtlichen Engagements, z.B. in der Feuerwehr. Damit wäre die Aufrechterhaltung der Sicherheit in vielen Kommunen nicht mehr möglich.

Zwar hat die Europäische Kommission deutlich gemacht, dass sie keine Begrenzung der ehrenamtlichen Tätigkeit plant, aber es gilt, wachsam zu sein. Falls das Thema wieder auf den Tisch kommt, werde ich mich gegen bürokratische Vorschläge zu Lasten des Ehrenamtes wehren. Gerade im ländlichen Raum sind freiwillige Feuerwehren unverzichtbar für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.

Erfolgreiches LEADER-Programm geht weiter

Seit vielen Jahren profitieren zwei Leader-Regionen in Südwestfalen („4 mitten im Sauerland“ und „LEADER-Region Hochsauerland“) vom sogenannten LEADER-Programm. LEADER zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass die Projekte von Ehrenamtlichen entwickelt werden. Bei der Abstimmung im Europäischen Parlament ist es uns gelungen, das Programm noch aufzustocken und die Bürokratie deutlich zu reduzieren. In der jetzigen Förderperiode können daher noch weitere neun Regionen in Südwestfalen davon profitieren („BiggeLand, - Echt.Zukunft“, „Börde trifft Ruhr“, „LEADER sein! Bürgerregion am Sorpesee“, „LenneSchiene“,  „Lippe-Möhnesee“, „Oben an der Volme“,  „Wittgenstein“, „3-Länder-Eck“ und „5verBund“).

Heimische Landwirtschaft:

In der Europäischen Union wird intensiv darum gerungen, wie sichergestellt werden kann, dass die Artenvielfalt in Europa erhalten bleibt. Die Landwirtschaft soll einen Beitrag zum Natur- und Umweltschutz leisten. Auf viel Kritik sind aber die Vorschläge von Agrarkommissar Ciolos gestoßen, 7 Prozent der Fläche jeden landwirtschaftlichen Betriebs für ökologische Zwecke zu reservieren, sodass diese nur sehr eingeschränkt für die Produktion von Nahrungsmitteln genutzt werden können. Grüne und Linke im Europäischen Parlament verlangten sogar eine Anhebung der Quote auf 10 Prozent. Um den wachsenden Bedarf nach Nahrungsmitteln zu befriedigen, brauchen die Landwirte aber ausreichende Flächen. Daher hat meine Fraktion auf einen sinnvollen Kompromiss gedrängt. Es sollen zunächst nur 3 Prozent und später 5 Prozent Fläche für ökologische Zwecke reserviert werden. Vor allem die für Südwestfalen so wichtigen Grünlandflächen werden vollständig von der Auflage befreit. Das sogenannte Greening für Weideland wäre unverhältnismäßig gewesen, denn Grünland ist schon grün, auch im ökologischen Sinne.

 

 

© Dr. med. Peter Liese, MdEP 2017