Gentechnologie

Stichwort Gentechnologie.

Bundesregierung muss die Vorstellung von Liberalen und Sozialdemokraten im Europaparlament zurückweisen
Keine Ausmerzung durch Selektion von menschlichem Leben, sondern Hilfe für Patienten

Am kommenden Dienstag, den 9. Juni, wird der Gesundheitsministerrat der Europäischen Union unter anderem über das Thema Seltene Krankheiten diskutieren. Basis ist ein Vorschlag der Europäischen Kommission zur verstärkten Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten in diesem Bereich. Ich unterstütze den Vorschlag der Europäischen Kommission; Seltene Krankheiten können nur dann effektiv bekämpft werden, wenn die Mitgliedstaaten der EU zusammenarbeiten. Weiterlesen »

Gesellschaft für Humangenetik vergleicht Änderungsantrag in Trakatellis-Bericht mit Eugenik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Ein Änderungsantrag zu einem Bericht zum Thema „seltene Erkrankungen“ im Europäischen Parlament hat große Sorge unter Wissenschaftlern, Behindertenverbänden und Ethikern geweckt. Der Bericht von Antonios Trakatellis, über den am Donnerstag dieser Woche vom Plenum des Parlaments in Straßburg abgestimmt wird, soll Patienten Hilfe bieten, die unter seltenen Erkrankungen leiden. Über das Ziel des Berichts gibt es keinerlei Kontroverse. Alle Mitglieder des Parlaments und alle Experten sind sich einig, dass Europa hier handeln sollte. Es gibt jedoch einen Änderungsantrag, der bereits vom Ausschuss für Umwelt und Gesundheit angenommen worden ist und eine sehr kontroverse Debatte ausgelöst hat. Dieser Antrag fordert, Bemühungen zu unterstützen, um seltene Erbkrankheiten „auszumerzen“. „Dies soll durch genetische Beratung der als Überträger der Krankheit fungierenden Eltern und gegebenenfalls (und unbeschadet der bestehenden nationalen Rechtsvorschriften und stets auf Freiwilligkeit beruhend) durch die Auswahl gesunder Embryos vor der Implantation geschehen.“ Weiterlesen »

Im Europäischen Parlament zeichnet sich eine Kontroverse über die Selektion von menschlichen Embryonen ab. Der Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Lebensmittelsicherheit beschloss am Dienstag mit Mehrheit gegen die Stimmen der CDU/CSU-Abgeordneten, dass die Europäische Union Techniken fördern soll, die zur Ausrottung seltener Erkrankungen führen, die einerseits durch genetische Beratung und andererseits durch die Selektion gesunder Embryonen geschehen. Weiterlesen »

Jürgen Rüttgers hat ein echtes Problem angesprochen

Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Bioethik der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP-ED), Dr. med. Peter Liese, hat NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers gegen Kritik aus der SPD in Schutz genommen. Rüttgers hatte den Entwurf eines Gendiagnostik-Gesetzes kritisiert, da er kein Verbot der Pränataldiagnostik bei spätmanifestierenden Erkrankungen enthält. Insbesondere kritisiert Rüttgers, dass es nach dem Entwurf des Gesetzes möglich sei, eine Abtreibung wegen des Risikos etwa auf Alzheimer durchzuführen. Weiterlesen »

Europaabgeordnete wenden sich an Präsidentin des Patentamtes / Patentantrag wird in Kürze beschieden / Widerspruch zu EU-Richtlinie und Parlamentsentschließung

In Kürze könnte das Europäische Patentamt (EPO) in München eine Entscheidung treffen, die ethisch sehr fragwürdig ist und im Widerspruch zum EU-Recht steht. Die Große Beschwerdekammer will über eine Klage der Wisconsin Alumni Research Foundation (WARF) entscheiden. WARF vertritt den US-Forscher James Thomson, der als Pionier der Stammzellenforschung gilt und sein Forschungsvorhaben – und somit auch die embryonalen Zellen selbst – patentieren lassen möchte. Weiterlesen »

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