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Europäisches Parlament stockt Leonardo-Programm erheblich auf

Junge Auszubildende und Berufstätige haben jetzt deutlich mehr Möglichkeiten, mit Förderung der Europäischen Union eine Zeit im Ausland zu lernen und zu arbeiten. Das Europäische Parlament hat das Programm LEONARDO DA VINCI deutlich aufgestockt. „Früher richteten sich die Austauschprogramme der Europäischen Union vor allem an Schüler und Studenten. Auch diese Gruppen werden weiter gefördert. Aber es ist wichtig, dass auch junge Auszubildende und Arbeitnehmer von einem Praktikum im Ausland profitieren können.

Zielgruppe des Programms, für das in den nächsten sieben Jahren 6,2 Mrd. Euro stehen und damit deutlich mehr als bisher zur Verfügung, sind junge Menschen, die an beruflichen Bildungsgängen jeglicher Art teilnehmen. LEONARDO fördert auch Bildungsanbieter und deren Lehrpersonal sowie Unternehmen, Sozialpartner und weitere Einrichtungen, die sich mit der beruflichen Bildung und dem lebenslangen Lernen befassen.

Gefördert werden länderübergreifende Praktika in Unternehmen oder Berufsbildungseinrichtungen. „Das Programm ist besonders interessant für Handwerkskammern oder Industrie- und Handelskammern, die Jugendlichen einen Aufenthalt im Ausland im Rahmen einer von ihnen organisierten Ausbildung anbieten möchten“, so Liese.

Für alle Interessierten gibt es auf den Internetseiten von Dr. Peter Liese Informationen und Links zum Thema Lebenslanges Lernen: www.peter-liese.de. Zuständige nationale Agentur ist das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB, Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung Robert-Schuman-Platz 3, 53175 Bonn, Tel.: 0228 / 107-1608, Fax: 0228 / 107-2964, E-Mail: na@bibb.de).

Mehr Geld für Bildung, Forschung, Mittelstand und Städtepartnerschaften, mehr Demokratie und mehr Effizienz im europäischen Haushalt

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