Stammzellen

Stichwort Stammzellen.

Europäische Kommission legt Vorschlag für „Horizon 2020″ vor /
Verbrauchende Embryonenforschung ausgeschlossen, aber embryonale Stammzellforschung ohne Grenzen finanzierbar

Besser auf die Alternativen setzen

Am Mittwoch hat die Europäische Kommission ihren Vorschlag für das Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 vorgelegt. Dieses soll ab 2014 das gegenwärtige 7. Forschungsrahmenprogramm ersetzen; zusätzlich werden Aspekte aus dem Innovationsprogramm CIP und dem Europäischen Forschungsrat (ERC) aufgenommen. Insgesamt sollen damit in der EU bis 2020 rund 80 Milliarden Euro für Forschung und Innovation zur Verfügung gestellt werden. Weiterlesen »

Der Bundesgerichtshof hat heute die Entscheidung über das umstrittene Stammzellenpatent des Bonner Forschers Oliver Brüstle vertagt. Zunächst soll beim Europäischen Gerichtshof eine Vorabentscheidung über die Auslegung der europäischen Biopatentrichtlinie eingeholt werden. Weiterlesen »

„Das neue britische Embryonen-Klongesetz ist wissenschaftlich unsinnig und ethisch unverantwortbar.“ Dies erklärte der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Bioethik der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP-ED), Dr. Peter Liese, angesichts der Verabschiedung eines Gesetzes im britischen Unterhaus. Die Abgeordneten hatten mit Mehrheit beschlossen, die Herstellung von Mensch-Tier-Mischlebewesen, so genannten Hybriden und Chimären, durch Klonen zu ermöglichen. Auch im Bereich der Fortpflanzungsmedizin würden einige kontroverse Techniken ausdrücklich erlaubt, so beispielsweise die Herstellung von Designer-Babys, die speziell zur Heilung eines Geschwisterkindes hergestellt werden, und die Zulassung der künstlichen Befruchtung bei homosexuellen Paaren. Weiterlesen »

Stichtagslösung ohnehin schwer vermittelbar / Erfolge bei adulter Stammzellforschung machen embryonale Stammzellforschung praktisch obsolet

„Eine Aufweichung des Embryonenschutzes kann international schwerwiegende Folgen haben.“ Dies erklärte der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Bioethik der größten Fraktion im Europäischen Parlament Dr. Peter Liese anlässlich der am Freitag im Bundestag anstehenden Entscheidung über den Umgang mit embryonalen Stammzellen. Weiterlesen »

Menschlich gesehen ist das kein Durchbruch, sondern eine Horrormeldung

„Das Klonen von Embryonen ist menschlich gesehen kein Durchbruch, sondern eine Horrormeldung.“ Dies sagte der CDU-Europaabgeordnete und Vorsitzende der Arbeitsgruppe Bioethik der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP-ED), Peter Liese. Das Magazin „Stem Cells“ hatte berichtet, dass es einem kalifornischen Forscherteam erstmals gelungen sei, geklonte menschliche Embryonen zu erzeugen. Nach Angaben von Andrew French von der Firma Stemagen lassen sich in Zukunft gezielt Stammzellen für Patienten herstellen, die mit dessen Erbsubstanz übereinstimmen. „Es wird aber unendlich schwer sein, diese Ergebnisse in anwendbare Therapien umzumünzen“, gibt Liese zu bedenken. Weiterlesen »

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