Überraschungseier

Stichwort Überraschungseier.

Defizite in der Marktüberwachung müssen jetzt ausgeräumt werden / Studie der Kommission zu Sicherheitszeichen

„Das Parlament konnte im Trilog wichtige Punkte gegen Rat und Kommission durchsetzen, aber es konnten nicht alle Probleme zufriedenstellend gelöst werden“, so die CDU-Abgeordneten Dr. Andreas Schwab, Dr. Peter Liese und Dr. Anja Weisgerber. Die Richtlinie wird kommende Woche im Plenum des Europäischen Parlaments abgestimmt. Weiterlesen »

Verbot im Rahmen der Spielzeugrichtlinie völlig unverhältnismäßig und inakzeptabel

Verschiedene Europaabgeordnete, unter anderen die Vorsitzende des Verbraucherschutzsausschusses Arlene McCarthy (Sozialdemokratin aus Großbritannien), verlangen im Rahmen der EU-Spielzeugrichtlinie ein Verbot von Überraschungseiern mit darin befindlichen Spielzeugen. McCarthy und ihre Verbündeten begründen ihre Anträge damit, dass die Kinder den Unterschied zwischen essbarer Schokolade und nichtessbarem Spielzeug nicht erkennen könnten. Sie könnten Teile des Spielzeugs verschlucken und so zu Schaden kommen. Weiterlesen »

Schärfere Kontrollen ja, aber Debatte um belastetes Spielzeug nicht für übertriebene Forderungen nutzen

Die Gegner der beliebten Überraschungseier im Europäischen Parlament lassen nicht locker. Seit Jahren versucht eine Gruppe von vor allen Dingen britischen Europaabgeordneten, aber auch deutschen Grünen, die beliebten Überraschungseier durch europäische Gesetzgebung zu verbieten. Die Begründung lautet, dass Kinder den Unterschied zwischen essbarer Schokolade und nicht essbarem Spielzeug im Inneren des Überraschungseis nicht erkennen, Teile des Spielzeugs verschlucken und so zu Schaden kommen könnten. Weiterlesen »

EU-Kommission plant kein Verbot

Gute Nachrichten zu Ostern kommen aus Brüssel: Es besteht keine Gefahr für ein Verbot von sogenannten Überraschungseiern. Dies teilte der CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese mit. Weiterlesen »

Liese: Eltern sollen selbst entscheiden

Es ist kein vorgezogener Aprilscherz, sondern stimmt tatsächlich. Eine Gruppe von Europaabgeordneten, vor allem aus Großbritannien und Griechenland, wollen die beliebten Kinderüberraschungseier verbieten. Sie argumentieren, dass Gefahr besteht, das die Kinder nicht nur die Schokolade, sondern auch das darin befindliche Spielzeug essen und sich daran verschlucken können.

Die Europäische Kommission lehnt ein solches Verbot allerdings entschieden ab. Vor dem Umweltausschuss erklärte der verantwortliche  Kommissionsbeamte, dass die Risiken bei Produkten wie den Kinderüberraschungseiern, bei denen essbare und nichtessbare Bestandteile zusammen in einer Packung sind, im Vergleich zu den Risiken bei kleinen Spielzeugen oder Spielzeugen, die Kleinteile enthalten, nicht größer sind. Auch eine Studie der Universität Paris im Auftrag der Europäischen Kommission kommt zu dem Schluss, dass die Überraschungseier sicher sind, entsprechend der Definition der revidierten generellen Produktsicherheitsrichtlinie. Trotzdem bestehen einige Europaabgeordnete, vor allem aus der sozialdemokratischen Fraktion, auf ein Verbot.

Dr. Peter Liese, der vor seiner Wahl ins Europäische Parlament in einer Kinderklinik gearbeitet hat, kann sich dem Wunsch seiner Kollegen allerdings nicht anschließen. „Das Spielzeug befindet sich bei den Kinderüberraschungseiern in einer eigenen festverschlossenen Plastikkapsel.

Es gibt keinen dokumentierten Fall in der gesamten Europäischen Union, bei dem ein Kind die Schokolade mitsamt dem Spielzeug herunterschluckt hat und dadurch zu Schaden kam. Natürlich gibt es eine Gefahr, insbesondere wenn sehr kleine Kinder mit den Kleinteilen spielen und diese verschlucken, dies gilt aber in der Tat für alle Kleinteile und nicht nur für den Inhalt der Überraschungseier.

Man kann dieses Produkt mögen oder nicht, ich glaube aber, dass die Entscheidung, ob Kinder Überraschungseier haben sollten, nicht beim Europaparlament liegen sollte sondern bei den Eltern. Ein Verbot ist völlig unverhältnismäßig“, so Liese.

Neuere Artikel »