Chance für Neuanfang

Dr. Peter Liese begrüßte den geschlossenen Rücktritt der Europäischen Kommission. Jetzt biete sich die Chance für einen Neuanfang. „In Zukunft muß mit den Geldern der europäischen Steuerzahler sorgfältiger umgegangen werden. Vetternwirtschaft und Schlamperei dürfen nicht mehr geduldet werden“, so Liese wörtlich.
Der Christdemokrat, der die Mißstände schon im vergangenen Jahr angeprangert hatte, freute sich über den Meinungswandel bei der sozialdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament, die die Kommission bisher stets verteidigt hatte und im Januar noch gegen den Rücktritt einzelner Kommissare oder der ganzen Kommission gestimmt hatte. Liese hatte vor allem die Europaabgeordnete Hoff aus Hagen, die für die SPD die Kreise Olpe, Siegen-Wittgenstein und Mark vertritt, für ihre lasche Haltung kritisiert.

Bezüglich des weiteren Vorgehens sprach sich der CDU-Europaabgeordnete dafür aus, die besonders belasteten Kommissare Cresson, Marin und Wulf-Mathies auch geschäftsführend nicht im Amt zu behalten. „Wahrscheinlich ist es nicht möglich, innerhalb von wenigen Tagen alle Kommissare zu ersetzen. Diejenigen, denen persönliches Fehlverhalten vorgeworfen wird, dürfen aber auf keinen Fall länger für die Verwaltung von Milliardenbeträgen verantwortlich sein“, so Liese.

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