Liese hofft auf Einlenken der USA im Stahlstreit

Die Europäische Kommission hat am Mittwoch Maßnahmen zum Schutz der europäischen Stahlindustrie verabschiedet. Als Antwort auf Zölle der Vereinigten Staaten hat die Europäische Union nun ebenfalls Zölle verhängt. Sie gibt damit unter anderem dem Druck des Europäischen Parlaments nach. Die Europaabgeordneten hatten in einer Resolution das Vorgehen der USA stark kritisiert und Gegenmaßnahmen verlangt. Dazu erklärte Dr. Peter Liese:
„Die Maßnahmen der USA gefährden auch Arbeitsplätze in Südwestfalen. Selbst wenn nur ein geringer Teil des Exportes in die USA geht, so besteht doch die Gefahr, dass Stahl aus anderen Regionen der Welt, z.B. Osteuropa oder Asien, in die Europäische Union umgelenkt wird und hier dadurch Arbeitsplätze vernichtet werden. Daher sind die Schutzmaßnahmen der Europäischen Kommission unausweichlich. Ich hoffe, da die Amerikaner so schnell wie möglich einlenken und es nicht zu einem Handelskrieg kommet, der am Ende beiden Seiten schadet.“

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