Hunderte interessante Stellen ausgeschrieben / Bewerbungsfrist läuft noch bis Ende März

Die EU hat seit dem 28. Februar 235 neu zu besetzende Stellen ausgeschrieben. Es werden vor allem Kommunikations- und IT-Spezialisten gesucht. Dadurch gibt die EU insbesondere Journalisten, Pressesprechern und PR-Experten die Chance, eine Tätigkeit auf Europaebene auszuüben.
Die angebotenen Jobs sind alle sehr interessant. Als EU-Beamter arbeitet man in einem internationalen Umfeld, die Arbeitsplätze sind sicher, man hat große Aufstiegschancen, und die Einstiegsgehälter liegen über dem Durchschnitt.

Einen dieser ausgeschriebenen Jobs zu bekommen ist jedoch nicht einfach. Die Grundvoraussetzungen für die Bewerber sind sehr hoch. Für die Akademikerstellen werden Studienabschluss und drei Jahre Berufserfahrung verlangt, für die Assistentenstellen mindestens Abitur und ebenfalls drei Jahre Berufserfahrung. Zudem ist die Konkurrenz sehr groß: Auf die ausgeschriebenen Stellen bewerben sich Interessenten aus allen 27 EU-Mitgliedsstaaten. Deshalb bekommen im Endeffekt nur zwei bis fünf Prozent aller Bewerber auch tatsächlich die Möglichkeit, für die EU zu arbeiten.

Auch das Auswahlverfahren hat es in sich. In der ersten Bewerbungsrunde müssen Multiple-Choice-Aufgaben zur EU-Geschichte, zum logischen Denken und zum jeweiligen Fachgebiet bewältigt werden. Dabei müssen 90 Prozent der Aufgaben richtig beantwortet werden. Diese erste Hürde schaffen bereits nur knapp fünf Prozent der Bewerber. Wer diese Hürde jedoch gemeistert hat, wird zu einem schriftlichen Test eingeladen, bei dem Aufsätze zur EU-Politik, Geschichte und zu dem jeweiligen Fachbereich verfasst werden müssen. Die anschließende mündliche Prüfung muss vor einer sechsköpfigen Jury meist in mehreren Sprachen abgelegt werden.

Interessenten sollten sich jedoch nicht von dem ans-pruchsvollen Bewerbungsverfahren abhalten lassen, sich bei der EU auf eine der ausgeschriebenen Stellen zu bewerben, denn für die EU tätig zu sein bedeutet, stets interessante Aufgaben zu erledigen und an Entscheidungen mitzuwirken, die alle Einwohner der EU betreffen.

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