Dr. Peter Liese hat zur Halbzeit der Legislaturperiode eine zusätzliche Aufgabe übertragen bekommen. Liese ist in Straßburg zum stellvertretenden Vorsitzenden der Delegation des Europäischen Parlaments für die Beziehungen zu Mittelamerika, Mexiko und Kuba gewählt worden. Neben den Fachausschüssen gibt es im Europäischen Parlament Gruppen von Abgeordneten (Delegationen), die sich besonders um eine Region der Welt kümmern.

Seit seiner Wahl 1994 arbeitet Liese in der Delegation für Mittelamerika mit, da er in seiner Tätigkeit als Arzt ein halbes Jahr in der Region gearbeitet hat. Zur Hälfte der Legislaturperiode wurde nun der Vorstand dieses Gremiums neu bestimmt. Liese freute sich über die Wahl mit den Worten: "Die Region ist von enormem politischen und wirtschaftlichen Interesse gerade für Deutschland.

Zwar ist Mittelamerika in den letzten Jahren bedauerlicherweise aus den Schlagzeilen geraten, dies ist jedoch nicht unbedingt ein negatives Zeichen, da Bürgerkriege und extremistische Regierungen eher für Schlagzeilen sorgen als Demokratie und Frieden. Es ist aber dringend notwendig, Frieden und Demokratie zu stabilisieren. Mexiko ist einer der wichtigsten Wirtschaftspartner Deutschlands in Übersee. Nachdem das Land sich jahrelang nur an den USA orientiert hat, wird die wirtschaftliche Bedeutung Mexikos auch für Europa immer offensichtlicher. Kuba ist eine der letzten kommunistischen Diktaturen der Welt, und ich sehe es als unsere Aufgabe an, am friedlichen Übergang zur Demokratie mitzuwirken."

Neben diesem regionalen Schwerpunkt behält Liese seine inhaltlichen Schwerpunkte. Er ist weiter Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz sowie im Ausschuss für Industrie, Handel, Forschung und Energie und weiterhin Vorsitzender der Arbeitsgruppe Bioethik der EVP-Fraktion.

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