Proteste von Bürgern und EP erfolgreich

Vor kurzem beschloss der EU-Verwaltungsausschuss für Rindfleisch, die Exporterstattungen für die Ausfuhr lebender Schlachtrinder zügig abzuschaffen. Jahrelang hatte die Europäische Union Rindertransporte in Länder, die außerhalb ihres politischen Einflussbereiches liegen, finanziell unterstützt und sich damit indirekt an einer verbreiteten tierquälerischen Praxis beteiligt. Damit hat es nun ein Ende.Die Entscheidung des Verwaltungsausschusses stellt einen Meilenstein in der Geschichte des europäischen Tierschutzes dar. Endlich werden die Steuergelder der EU-Bürger nicht mehr als Beihilfe zur Tierquälerei eingesetzt.

Das Europäische Parlament hat die Kommission und den Rat im Juli 2005 bereits zum wiederholten Male aufgefordert, die Subventionen für den Export lebender Rinder dauerhaft zu streichen. Hierzu hatten sich auch Viele Bürgerinnen und Bürger aus Südwestfalen in den letzten Jahren an mich gewandt.

Die europäische Volksvertretung habe sich so eindeutig als eine dem Tierschutz verpflichtete Institution profiliert. Die Kommission werde nun eine entsprechende Verordnung erlassen, obwohl es noch Widerstände seitens einiger Mitgliedstaaten gibt.

Die Entwicklung der letzten Monate zeigt, dass die Europäische Union zu Korrekturen ihrer oftmals undurchschaubaren und zum Teil unsinnigen Regeln fähig ist. Besonders freut es mich aber, dass das Europäische Parlament dazu beigetragen hat, den Tiertransporten wenigstens über die Streichung von Subventionen das Wasser abzugraben.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Ablehnen