Gemeinsamer Austausch mit der Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz (ABU) im Kreis Soest, Bürgermeister Malte Dahlhoff und Kommunalvertretern über erfolgreiche Projekte der ABU vor Ort
„Das erfolgreiche Instrument des Vertragsnaturschutzes muss weitergehen.“ Dies ist die einhellige Meinung von Vertretern der Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz im Kreis Soest (ABU), von Kommunalvertretern sowie Peter Liese. Bei einem Gespräch in den Räumen der ABU in Bad Sassendorf informierte sich der Europaabgeordnete über die Projekte im Kreis Soest.
„Wenn wir Landwirte motivieren wollen, ihr Land so zu nutzen, dass sich dort eine möglichst große Vielfalt von Tieren und Pflanzen zu Hause fühlt, dann müssen wir dies honorieren. Der Vertragsnaturschutz hat sich gerade im Kreis Soest bewährt, und deswegen setze ich mich dafür ein, dass es weitergeht“, erklärte der heimische Abgeordnete.
Joachim Drüke, 1. Vorsitzender der ABU ergänzt: „Angesichts aktueller Entwicklungen und Diskussionen in Brüssel machen wir uns große Sorgen, dass unverzichtbare Instrumente des Naturschutzes – der Vertragsnaturschutz, das EU-Förderprogramm LIFE und die Bemühungen zur Wiederherstellung von Natur – Schaden nehmen. Es ist uns daher ein großes Anliegen, unsere heimischen Politiker darüber zu informieren, was für eine erfolgreiche Naturschutzarbeit hier im Kreis Soest erforderlich ist.“
Mittlerweile kann Peter Liese auch erste Fortschritte berichten. In einem Gespräch mit dem Berichterstatter des Europäischen Parlaments zur Gemeinsamen Agrarpolitik, dem baden-württembergischen CDU-Abgeordneten Norbert Lins, erzielten beide Einvernehmen darüber, dass die sogenannte zweite Säule der Agrarpolitik beibehalten werden muss.
„Ich kann nicht versprechen, dass es genauso viel Geld geben wird, weil wir neue Prioritäten haben, wie zum Beispiel Wettbewerbsfähigkeit, Verteidigung und Grenzsicherung. Aber das erfolgreiche Instrument des Vertragsnaturschutzes muss weitergehen“, so Liese.
