Einführung von Transplantationskoordinatoren durch Landesregierung NRW ist ein wichtiger Durchbruch im Kampf gegen den illegalen Organhandel. Viele Menschen, die an unheilbaren Krankheiten, z.B. Herzinsuffizienz, Lungeninsuffizienz oder Niereninsuffizienz leiden, sind dringend auf eine Organspende angewiesen, um weiterleben zu können oder im Fall der Nierenerkrankung nicht mehr von der Dialyse abhängig zu sein. Leider gibt es insbesondere in Nordrhein-Westfalen viel weniger Organspender als Menschen, die auf ein Spenderorgan warten. In anderen europäischen Ländern und auch in anderen Teilen Deutschlands ist die Situation besser. Nordrhein-Westfalen hat eine Organspenderate von 14,4 pro eine Millionen Menschen. In Mecklenburg-Vorpommern liegt die Zahl bei über 30, in Spanien landesweit bei 35, in einzelnen Regionen sogar bei 70 Spenderorganen pro eine Millionen Menschen. Schlüssel zum Erfolg ist die Einführung von Transplantationskoordinatoren. Im Klinikalltag haben Ärzte oft nicht genügend Zeit, um sich um das schwierige Thema Organspende zu kümmern. Gespräche mit den Angehörigen sind notwendig, aber sehr aufwendig. Bestimmte Maßnahmen müssen eingeleitet werden, damit ein Verstorbener als Organspender praktisch zur Verfügung steht. Transplantationskoordinatoren können dieses Problem lösen. Daher hat die Landesregierung unter Führung von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann beschlossen, in allen größeren Kliniken in Nordrhein-Westfalen Transplantationskoordinatoren einzuführen. Diese Maßnahme ist aber noch nicht vollständig umgesetzt, so dass der Erfolg sich noch nicht endgültig eingestellt hat. Neben der Einführung der Transplantationskoordinatoren ist es nach Ansicht des südwestfälischen Europaabgeordneten und Arzt Dr. Peter Liese wichtig, besser über Organspende aufzuklären und ein positives Klima zu schaffen. "Dazu ist es aber unverzichtbar, die illegale Organspende effektiv zu bekämpfen. Dies geht nur europaweit, da wir es mit einer europaweit tätigen Mafia zu tun haben. Die Europäische Kommission und die europäische Polizeibehörde Europol haben das Thema lange vernachlässigt. Auf Druck des Europäischen Parlaments, insbesondere meiner Fraktion hat sich dies nun geändert. Die Europäische Kommission hat nur einen Richtlinienvorschlag vorgelegt, der illegalen Organhandel verbindlich in allen 27 Mitgliedstaaten verbietet und die Mitgliedstaaten verpflichtet, die freiwillige und unentgeltliche Spende sicherzustellen. Dies ist ein großer Erfolg für das Europa der Werte", so Peter Liese bei einem gemeinsamen Pressegespräch mit dem Ethikbeauftragten der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Eugen Engels aus Eslohe. Das Thema Organspende wird auch ein wichtiges Thema bei der Fachveranstaltung "Hauptsache gesund", Fachgespräch zur europäischen Gesundheitspolitik am 18.03.09 um 16.30 Uhr in der Gaststätte Wilhelmshöhe in Menden sein. Als Hauptreferent hat Prof. Dr. Jörg Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer zugesagt. Viele Experten aus der Region, darunter Dr. Engels und Dr. Wolfram Hartmann, Präsident des Berufsverbandes der Kinderärzte aus Kreuztal haben ihr Kommen zugesagt. Alle Interessierten sind eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Einführung von Transplantationskoordinatoren durch Landesregierung NRW ist ein wichtiger Durchbruch im Kampf gegen den illegalen Organhandel.

Viele Menschen, die an unheilbaren Krankheiten, z.B. Herzinsuffizienz, Lungeninsuffizienz oder Niereninsuffizienz leiden, sind dringend auf eine Organspende angewiesen, um weiterleben zu können oder im Fall der Nierenerkrankung nicht mehr von der Dialyse abhängig zu sein.

Leider gibt es insbesondere in Nordrhein-Westfalen viel weniger Organspender als Menschen, die auf ein Spenderorgan warten. In anderen europäischen Ländern und auch in anderen Teilen Deutschlands ist die Situation besser. Nordrhein-Westfalen hat eine Organspenderate von 14,4 pro eine Millionen Menschen. In Mecklenburg-Vorpommern liegt die Zahl bei über 30, in Spanien landesweit bei 35, in einzelnen Regionen sogar bei 70 Spenderorganen pro eine Millionen Menschen.

Schlüssel zum Erfolg ist die Einführung von Transplantationskoordinatoren. Im Klinikalltag haben Ärzte oft nicht genügend Zeit, um sich um das schwierige Thema Organspende zu kümmern. Gespräche mit den Angehörigen sind notwendig, aber sehr aufwendig. Bestimmte Maßnahmen müssen eingeleitet werden, damit ein Verstorbener als Organspender praktisch zur Verfügung steht. Transplantationskoordinatoren können dieses Problem lösen. Daher hat die Landesregierung unter Führung von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann beschlossen, in allen größeren Kliniken in Nordrhein-Westfalen Transplantationskoordinatoren einzuführen. Diese Maßnahme ist aber noch nicht vollständig umgesetzt, so dass der Erfolg sich noch nicht endgültig eingestellt hat.

Neben der Einführung der Transplantationskoordinatoren ist es nach Ansicht des südwestfälischen Europaabgeordneten und Arzt Dr. Peter Liese wichtig, besser über Organspende aufzuklären und ein positives Klima zu schaffen. "Dazu ist es aber unverzichtbar, die illegale Organspende effektiv zu bekämpfen. Dies geht nur europaweit, da wir es mit einer europaweit tätigen Mafia zu tun haben. Die Europäische Kommission und die europäische Polizeibehörde Europol haben das Thema lange vernachlässigt. Auf Druck des Europäischen Parlaments, insbesondere meiner Fraktion hat sich dies nun geändert.

Die Europäische Kommission hat nur einen Richtlinienvorschlag vorgelegt, der illegalen Organhandel verbindlich in allen 27 Mitgliedstaaten verbietet und die Mitgliedstaaten verpflichtet, die freiwillige und unentgeltliche Spende sicherzustellen. Dies ist ein großer Erfolg für das Europa der Werte", so Peter Liese bei einem gemeinsamen Pressegespräch mit dem Ethikbeauftragten der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Eugen Engels aus Eslohe.

Das Thema Organspende wird auch ein wichtiges Thema bei der <Fachveranstaltung "Hauptsache gesund", Fachgespräch zur europäischen Gesundheitspolitik am 18.03.09 um 16.30 Uhr in der Gaststätte Wilhelmshöhe in Menden sein.

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