Kennedys Einschätzung beruht auf Missverständnissen und Falschinformationen ... so wie fast immer
„Die Einschätzung des amerikanischen Gesundheitsministers Kennedy beruht auf Fehleinschätzungen und Missverständnissen, und das nicht nur im Falle seiner jüngsten Äußerungen, sondern wie bei fast allem, was er sagt und tut“, dies erklärte der CDU-Europaabgeordnete und Arzt Dr. Peter Liese anlässlich der Kritik des amerikanischen Gesundheitsministers Robert F. Kennedy Jr. an Verfahren in Deutschland bezüglich der Corona-Pandemie.
Kennedy hatte behauptet, dass Ärzte, die sich geweigert haben, Impfungen durchzuführen, jetzt strafrechtlich belangt werden, und dies scharf kritisiert. „Kennedy hat nicht nur den Namen von Gesundheitsministerin Nina Warken falsch geschrieben (in seinem Tweet hieß es Nina Worken), er hat auch die Sachlage falsch dargestellt. Es gibt in Deutschland keine Verfahren gegen Ärzte, die nicht an der Impfkampagne teilgenommen haben.
Lediglich im Falle von Betrug, wenn man zum Beispiel Impfzertifikate gefälscht hat oder eine Befreiung von der Maskenpflicht aus medizinischen Gründen bescheinigt hat, obwohl gar kein medizinischer Grund vorlag, ermittelt die deutsche Justiz. Die Justiz ermittelt wie in allen Fällen unabhängig. Kennedy liegt also dreifach falsch. Erstens hat er den Namen falsch geschrieben, zweitens hat er den Sachverhalt falsch beschrieben und drittens hat er die Unabhängigkeit der deutschen Justiz ignoriert. Das ist symptomatisch für den amerikanischen Gesundheitsminister. Er ist in vielen Fällen schlecht informiert oder verdreht bewusst die Fakten. Leider gefährdet er dadurch Menschenleben in den USA. Es werden sehr wichtige Impfungen, die Leben retten, von der Regierung aktiv infrage gestellt. Von diesem politischen Virus dürfen wir uns in Deutschland und Europa nicht anstecken lassen“, bekräftigt Liese.
