Stadt Winterberg bei europäischen Wettbewerben besonders erfolgreich

„Die Mittel aus dem europäischen Haushalt sind in Winterberg zielgerichtet und nachhaltig eingesetzt worden. Sie machen unsere Heimat für Einheimische und Touristen noch attraktiver“ lautet das Fazit eines Besuchs bei der Stadt Winterberg.

Bürgermeister Werner Eickler, Tourismusdirektor Michael Beckmann und Dr. Nicolaus Prinz von dem EU-Projekt AktivZeit Winterberg stellten dabei die vielfältigen Aktivitäten der Stadt vor.

Seit 2007 können sich Kommunen, Firmen und Institutionen aus Südwestfalen um sogenannte Ziel-2- Projekte bewerben. Bis 2006 ging dies nur im Ruhrgebiet. In einem Landeswettbewerb müssen sich die südwestfälischen Institutionen gegen andere Regionen durchsetzen. Der Stadt Winterberg ist diese besonders gut gelungen. Allein vier Projekte aus dem Ziel-2-Programm bekamen den Zuschlag. Der Klimaberg Kahler Asten, Mountainbike-Trailpark Winterberg, das Projekt Natürliches HochGefühl - Landtschaftstherapie auf der HochHeide und die AktivZeit Winterberg. Insgesamt handelt es sich um 757.600 Euro Fördermittel aus Töpfen der EU und des Landes Nordrhein-Westfalen. Hinzukommen noch viele Projekte, von denen Winterberg indirekt profitiert: So hat sich der Sauerlandtourismus mit einigen Projekten erfolgreich beworben, zum Beispiel den Ausbau des Sauerländer Höhenpflugs, ebenso wie der Rothaarsteig-Verein.

Seit Jahren profitiert Winterberg auch aus dem Leader-Programm zur ländlichen Entwicklung, wodurch etwa der Ziegenhellenturm neu aufgebaut werden kann. Aus dem Naturschutzprojekt LIFE+ profitieren die Bergwiesen rund um Winterberg, auf denen seltene Arten geschützt werden.

Besonders intensiv wurde das Projekt AktivZeit Winterberg diskutiert. Dabei wurde über die gesundheitstouristischen Neuausrichtung der Ferienwelt Winterberg gesprochen, in der insbesondere über die Bewegung und das Erleben von Natur das Thema Gesundheit transportiert wird. Die Fördersumme der Konzeption beträgt 372.800 Euro. Nicolaus Prinz fasst das Projekt wie folgt zusammen: „Die AktivZeit Winterberg geht neue Wege im Gesundheitstourismus in dem sie naturnahe Angebote schafft, die Bewegung, Entschleunigung und regionale Kulinarik innovativ verknüpfen. Im Vordergrund steht eine ganzheitliche und selbstverantwortliche Herangehensweise zur Stärkung sowie zum Erhalt der physischen und psychischen Gesundheit“.

Bei den anstehenden Verhandlungen um die finanzielle Vorausschau für die Projekte, von denen Südwestfalen profitiert, werde ich mich für die Region einsetzen. Sowohl innerhalb des Landes Nordrhein-Westfalen als auch in der Europäischen Union muss man natürlich immer wieder dafür kämpfen, dass gute Projekte wie in Winterberg auch eine Chance bekommen. Dafür setze ich mich in Zusammenarbeit mit der Landtagsfraktion ebenso ein, wie in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission.

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