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CDU Abgeordnete aus EU, Bund und Land zu Besuch bei BSW Berleburger Schaumstoffwerk


„Das Verfahren der Firma BSW ist ein hervorragendes Beispiel wie man mit Recycling die Umwelt schont und wertvolle Rohstoffe einsparen kann“, dies erklärte Peter Liese bei einem Besuch des  Bad Berleburger Schaumstoffwerks (BSW). Gemeinsam mit Volkmar Klein (Deutscher Bundestag), Anke Fuchs-Dreisbach (Landtag NRW) und Georg Freitag (CDU-Stadtverbandsvorsitzender) machte sich der CDU Europaabgeordnete ein Bild von der Produktion. Aus Altreifen (ELT / end-of-life-tyres) werden hochwertige Böden, z.B. für Fußballplätze, Turnhallen und Kinderspielplätze hergestellt. „Kreislaufwirtschaft ist zur Zeit in der Europäischen Union ein großes Thema und das Europäische Parlament unterstützt das Recycling nach Kräften und nicht zu Letzt ist  BSW ein wichtiger Arbeitgeber für Wittgenstein und darüber hinaus. Daher hat der Besuch mich sehr beeindruckt“, so Liese.

Die Produkte des Unternehmens kennt jeder. Fußballplätze, Turnhallen sind oft mit dem aus polyurethangebundenen Gummigranulat hergestellten Böden ausgelegt. Was jedoch viele Menschen nicht wissen, ist das auch Ladungssicherungsmatten, Trittschalldämmungen und viele andere Produkte von BSW hergestellt werden und das Unternehmen in diesem Bereich zu den weltweit führenden Hersteller gehören.



Die für die Region zuständigen CDU-Abgeordneten und Dr. Peter Liese (Europäisches Parlament) besuchten gemeinsam, mit dem CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Georg Freitag die Bad Berleburger Schaumstoffwerk GmbH. Die Abgeordneten konnten sich dabei einen Eindruck über die verwendeten Materialien und die Verarbeitungsprozesse machen. Besonders der hohe Recyclinganteil, z.B. aus Altautoreifen, war für den Umweltpolitiker Liese wichtig. „Wir diskutieren seit vielen Jahren, wie wir in Europa eine material- und energieschonende Produktion unterstützen können und somit umweltschonend recyceln. Ich bin sehr froh und dankbar, dass die BSW, mit ihren Produktionsprozessen einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leistet.“ so Peter Liese.

"Die hochwertigen Produkte des Unternehmens sind weltweit anerkannt und sorgen dafür, dass das Familienunternehmen ein tolles Aushängeschild für unsere Region ist. Als Politik müssen wir die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass solche Erfolgsgeschichten auch zukünftig fortbestehen", betonte Volkmar Klein bei dem Gespräch.

„Ich freue mich, dass das familiengeführte Erfolgsunternehmen BSW dem Standort in seiner Wittgensteiner Heimat treu geblieben ist. Durch die marktangepassten Weiterentwicklungen, hat sich sowohl das Werk als auch die Beschäftigtenzahl kontinuierlich vergrößert“, schloss sich Anke Fuchs-Dreisbach an.

„In unserem Haus werden seit nunmehr fast 65 Jahren elastische Rohstoffe einer Wiederverwendung zugeführt. Ich glaube, wir können mit ein wenig Stolz behaupten, dass dem Unternehmen das auch mit einem gewissen Erfolg gelungen ist. Trotz des Bekenntnisses zum Recycling auf europäischer Ebene gibt es insbesondere auf der Ebene der deutschen Verwaltungen immer wieder und immer stärkere Probleme bei der Verarbeitung dieser Rohstoffe. Diese Hürden sind unverständlich und für eine erfolgreiche Unternehmensweiterentwicklung hinderlich. Es wäre dringend angezeigt, dass sich sowohl die Länder als auch der Bund hier deutlich positionieren“, erläuterte Rainer Pöppel.

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