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Wichtiger Teilerfolg für Peter Liese und Landwirte in der Region


In der Diskussion um die zukünftige Agrarpolitik haben die heimischen Landwirte und Peter Liese einen wichtigen Teilerfolg erzielt. Bei der Abstimmung des mitfederführenden Ausschusses für Umwelt, Gesundheit und Lebensmittelsicherheit wurde beschlossen, dass die Hilfen künftig sehr viel stärker auf mittelständische bäuerliche Betriebe konzentriert werden. Großbetriebe sollen dagegen weniger als bisher profitieren.

Durch den Brexit und neue Aufgaben wie Grenzsicherung, Fluchtursachenbekämpfung und Forschung wird das Geld in der Europäischen Union zukünftig knapper. Daher hat Haushaltskommissar Günther Oettinger eine Kürzung im Bereich der Landwirtschaft vorgeschlagen. Oettinger hat den Vorschlag jedoch so ausgestaltet, dass die Kürzung vor allem sehr große Betriebe betrifft und mittelständische bäuerliche Betriebe dagegen weiterhin etwa im gleichen Umfang unterstützt werden.

Peter Liese unterstützt diese Idee ausdrücklich, da Großbetriebe in Südwestfalen kaum vertreten sind und die mittelständischen bäuerlichen Betriebe in unserer Region die Hilfen unbedingt brauchen. „Wenn das Geld knapp wird, muss man sinnvoll sparen. Bisher erhält ein Betrieb mit 50 ha 14.000 € und mit 5000 ha 1,4 Millionen €, das muss sich dringend ändern. Kommissar Oettinger hat eine gute Vorlage gemacht, dass ab einer Zahlung von 100.000 € pro Jahr und Betrieb der Zuschuss reduziert wird. Wir haben diese Vorlage im Umweltausschuss noch einmal verbessert und auf 60.000 € pro Jahr herunter gesetzt. Dadurch profitieren die kleinen Betriebe noch stärkeren Maße“ so Liese.

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