Hilferuf erhört / Unbürokratische Lösung

„Die Schäffer Maschinenfabrik GmbH aus Erwitte bekommt wie viele andere Unternehmen in Europa eine Übergangsfrist beim Verkauf bestimmter Motoren“, dies teilte Peter Liese mit. Die Firma hatte sich an Liese gewandt, weil durch die Coronakrise die Auslieferung bestimmter Maschinen verzögert war. Liese hat das Anliegen gegenüber der Europäischen Kommission vorgetragen, die dann einen entsprechenden Vorschlag gemacht hat. Diesen hat das Europäische Parlament in dieser Woche im Dringlichkeitsverfahren angenommen. Für Motoren mit einer Nennleistung zwischen 56 KW und 130 KW gab es ursprünglich nur eine Übergangsfrist bis zum 30. Juni diesen Jahres. Diese ist nun um zwölf Monate verlängert worden.

„Es ist wichtig Unternehmen, die in der Corona-Pandemie unverschuldet in Schwierigkeiten geraten sind, unbürokratisch zu helfen. Ich bin froh, dass ich dazu einen kleinen Beitrag leisten konnte. In dieser Woche haben wir den Vorschlag der Kommission für die Verlängerung im Europäischen Parlament angenommen.  Damit können unsere betroffenen heimischen Unternehmen wieder sicherer planen“, bekräftigte Peter Liese.


Die Schäffer Maschinenfabrik fertigt seit Jahrzehnten in Erwitte kompakte nicht straßengebundenen mobilen Radlader und Teleradlader für den Einsatz in der Landwirtschaft, Bauwirtschaft, im Garten- und Landschaftsbau sowie für Industrie und Gewerbe. Schäffer Produkte werden im gesamten europäischen Raum, Südostasien sowie in Nordamerika vertrieben. Der totale Liefer- und Produktionsstopp, der teilweise durch die Pandemie verursacht wurde, führte dazu, dass bereits gefertigte Motoren, nicht mehr rechtzeitig eingebaut werden konnten. Mit der Fristverlängerung für die neuen Emissionsgrenzwerte können die teilweise hohen Lagerbestände an Motoren nun ausgeliefert werden.

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