Wichtige Lehren aus Pandemie gezogen / EU-Zusammenarbeit wird gestärkt


Heute hat das Europäische Parlament der Verbesserung des Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union zugestimmt. Bereits im Februar hatte der Umweltausschuss der Vereinbarung mit großer Mehrheit zugestimmt, die dafür sorgt, dass die EU in der Zukunft in Notfällen eine aktivere Rolle bei der Unterstützung der Mitgliedstaaten erhält.

„Mit dem heutigen Abstimmungsergebnis haben wir heute die Voraussetzungen für eine besser koordinierte und flexiblere Reaktion der EU auf Naturkatastrophen und andere Katastrophen geschaffen. Dass das wirklich nötig war, hat uns vor allen Dingen die Corona-Pandemie gezeigt. Denn Waldbrände, Überflutungen oder Pandemien machen nicht vor Ländergrenzen halt“, betonte Dr. med. Peter Liese, gesundheitspolitischer Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP, Christdemokraten).


„Insbesondere die gemeinsame Beschaffung von lebenswichtigen Produkten wie Masken, medizinischem Gerät oder auch Medikamenten und Impfstoffen zeigt, wie wichtig und wertvoll europäische Zusammenarbeit ist. Dafür stehen dem Unionsverfahren bis 2027 3 Milliarden € zur Verfügung. Es kann schließlich nicht sein, dass im Fall von Umwelt- oder Gesundheitskrisen Hilfe von Staaten wie China oder Russland in Europa eher zur Verfügung steht als die der europäischen Partner. Der Vorschlag der Europäischen Kommission für eine verbesserte, schnellere und vereinfachte Zusammenarbeit ist daher wichtig, um auch in Zukunft auf Krisen wie Pandemien besser vorbereitet zu sein und die Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu schützen“, so der Arzt und Europaabgeordnete.

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