Alkohol und Tabak nicht auf eine Stufe stellen

Warstein. Das Europäische Parlament diskutiert zurzeit eine Strategie zur Bekämpfung des Alkoholmissbrauchs. Aus diesem Anlass tauschten sich jetzt der südwestfälische CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese und seine Kollegin Dr. Renate Sommer (Vorsitzende des Europäischen Bierklubs) mit dem Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes Holger Eichele aus. Von der Diskussion betroffen sind auch die südwestfälischen Brauereien wie VELTINS in Meschede-Grevenstein, die Warsteiner in Warstein oder Krombacher in Kreuztal-Krombach.

 

Peter Liese wies darauf hin, dass übermäßiger Alkoholkonsum die Gesundheit massiv schädigt. Alkohol im Straßenverkehr gefährdet außerdem Dritte. Auf der anderen Seite betonte er, dass moderater Alkoholkonsum durchaus mit einer gesunden Lebensweise in Einklang stehen kann. "Es gibt wissenschaftliche Studien darüber, dass der Genuss von einem Glas Bier oder Wein bei gesunden Menschen das Leben durchaus verlängern kann. Wichtig ist der bewusste Umgang. Dies ist ein bedeutender Unterschied zum Tabak. Die erste Zigarette ist genauso schädlich wie die zehnte. Aber das erste Glas Bier ist eben für gesunde Menschen nicht schädlich. Daher lehne ich auch großflächige Warnhinweise oder gar Verbote für alkoholische Getränke ab. Die EU darf nicht den Menschen den Eindruck vermitteln, dass sie alles vermiest was Spaße macht", so der heimische Abgeordnete.

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