Peter Liese im Gespräch mit dem Präsidium des europäischen Batterieverbandes / Dr. Marc Zoellner aus Brilon-Hoppecke neuer Vorsitzender


Die zentrale Bedeutung von Batteriespeichern für das Gelingen der Energiewende und das Erreichen deutscher und europäischer Klimaziele stand im Mittelpunkt eines Gedankenaustauschs zwischen Peter Liese und dem Verband der europäischen Batterieherstellte EUROBAT bei der Firma Hoppecke in Brilon. „Für viele Menschen sind Batterien das neue Feindbild und natürlich gibt es Probleme, die wir gemeinsam angehen müssen. Die Gewinnung der Rohstoffe und die Entsorgung muss so umweltfreundlich wie möglich durchgeführt werden“, sagte Peter Liese anlässlich eines Gesprächs mit dem Vorstand der europäischen Batteriehersteller in Brilon-Hoppecke.

Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass ohne Batterien die deutschen und europäischen Klimaschutzziele nicht erreicht werden können. „Wenn man die Umweltauswirkungen von Batterien, z.B. bei der Gewinnung von Kobalt, sehr stark kritisiert, darf man nicht ausblenden, dass bei der Gewinnung von Öl und Gas, auch gewaltige Umweltschäden entstehen. So ist zum Beispiel im Yasuní-Delta in Ekuador, dem Ort auf der Welt mit der größten Artenvielfalt pro Quadratkilometer, gerade mit der Ölförderung begonnen worden und zusätzlich sind Gas und Kohle die wichtigste Ursache für den Klimawandel.

“Die Transformation der Energieerzeugung hin zu regenerativen Energien wird nur mit den geeigneten Stromspeichern gelingen können. Dabei setzen wir je nach Anwendung Technologie agnostisch auf alle Speichertechnologien und entwickeln diese in unserer starken europäischen Branche weiter“, erläuterte Dr. Marc Zoellner, Geschäftsführer der Accumulatorenwerke HOPPECKE Carl Zoellner & Sohn GmbH, der kürzlich zum Präsident des europäischen Batterieverbandes EUROBAT gewählt wurde. „Ein weiteres Zeichen dafür, dass sauerländer Unternehmer über Deutschland hinaus anerkannt sind“, gratulierte Liese dem neuen Präsidenten.

In EUROBAT haben sich mehr als 50 Mitgliedsunternehmen aus ganz Europa zusammengetan, die mehr als 90% der Automobil- und Industriebatteriehersteller umfassen. Für die Batteriehersteller ist es wichtig, dass die notwendigen Umwelt- und Arbeitsschutzauflagen aus einer Hand gemacht werden und sich verschiedene Anforderungen nicht wiedersprechen. Liese vereinbarte mit den Batteriehersteller über dieses Thema, gerade in Hinblick auf die neue Europäische Kommission, im Gespräch zu bleiben.

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