Wichtiges Signal, aber das Datum wird in den nächsten Jahren noch vorgezogen werden / Investitionen in neue Kernkraftwerke unwahrscheinlich


Der umweltpolitische Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP-Christdemokraten), Dr. Peter Liese, begrüßte die Ankündigung der polnischen Regierung, aus der Kohle auszusteigen. „Nach der Nachricht aus China, bis 2060 klimaneutral zu werden und das Datum für den Höhepunkt der Emissionen deutlich vor 2030 vorzuziehen, ist dies ein weiteres, wichtiges Signal für die internationale Klimapolitik. In beiden Fällen müssen wir aber weiter daran arbeiten, dass sich die Staaten deutlich mehr anstrengen. Ein Kohleaussteig 2049 in Polen ist deutlich zu spät und die polnische Opposition, zu der auch die EVP-Mitgliedspartei Platforma gehört, tritt für ein deutlich früheres Datum ein,“ so Liese.

Die Investition in neue Kernkraftwerke hält Peter Liese nicht für zukunftsfähig. „Länder die zur Zeit die Kernenergie nutzen, tun sich natürlich leichter beim Erreichen ambitionierter Klimaziele, aber neue Kernkraftwerke sind, nach allem, was man weiß, nicht wettbewerbsfähig. Die Kosten für erneuerbare Energie haben sich in den letzten Jahren extrem reduziert und auch bei der Frage von Lastmanagement und Speicherkapazitäten gibt es große Fortschritte, so Liese.

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