Für Fortsetzung erfolgreicher Projekte kämpfen

Tourismusförderung mit EU-Mitteln soll nach dem Willen des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments nach 2014 weiterhin möglich sein.

Seit 2007 haben sich Tourismusorganisationen aus Südwestfalen sehr erfolgreich in Wettbewerben zur Verteilung der EU-Fördermittel durchgesetzt. Gemeinsam mit den  örtlichen Tourismusorganisationen kämpfe ich daher dafür, dass auch in der kommenden Förderperiode ab 2014 Tourismusprojekte weiterhin förderfähig sind und habe entsprechende Änderungsanträge in das EU-Gesetzgebungsverfahren eingebracht.

Hintergrund ist, dass die Europäische Kommission im Herbst vergangenen Jahres ihren Vorschlag für die zukünftige Ausgestaltung der Kohäsionspolitik 2014-2020 vorgelegt hat. Die explizite Nennung der Förderfähigkeit von Tourismusprojekten ist im neuen Verordnungsvorschlag nicht mehr enthalten. Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments nahm nun jedoch die Änderungsvorschläge mit überwältigender Mehrheit an.

EU-Wirtschaftsfördermittel für den Tourismus helfen unserer Region für Einheimische und Touristen attraktiver zu machen. In den vergangenen Jahren haben sich zahlreiche Projektträger in unserer Region erfolgreich für diese Mittel beworben. Ich kämpfe daher in Brüssel dafür, dass die Unterstützung auch in Zukunft möglich ist. Wenngleich mir versichert wurde, dass die Förderung von Tourismusprojekten grundsätzlich weiterhin förderfähig sein soll, habe ich dennoch, um auf Nummer sicher zu gehen, gemeinsam mit Vertretern anderer Fraktionen, Anträge eingereicht, um für Südwestfalen Klarheit zu schaffen. Ich freue mich sehr, dass ich mit diesen Vorschlägen die Kollegen im Umweltausschuss überzeugen konnte. Dies ist ein erster Etappensieg.

Im Herbst dieses Jahres wird das Plenum des Europäischen Parlaments über die Änderungsvorschläge abstimmen, ehe die Verhandlungen mit den Mitgliedsstaaten über den endgültigen Wortlaut der Verordnung beginnen.

Ich bin jedoch optimistisch, mit den Vorschlägen auch die übrigen Abgeordnetenkollegen und die Vertreter der nationalen Regierungen überzeugen zu können. In zahlreichen Gesprächen wurde mir der Eindruck vermittelt, dass sowohl im Europäischen Parlament als in den Mitgliedsstaaten der Wille vorhanden ist, die bewährte Tourismusförderung aufrechtzuerhalten. Dafür werde ich im Interesse Südwestfalens weiter werben.

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