Ab Frühjahr 2016 Umsetzung neuer Projekte / Peter Liese im Gespräch mit Leader-Regionalmanager Stefan Pletziger

Fast ganz Südwestfalen ist jetzt Leader-Region und dies bietet riesige Chancen für unsere Region. In einem Gespräch mit Regionalmanager Stefan Pletziger tauschte sich der südwestfälische CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese jetzt über die Möglichkeiten für die Zukunft aus. Erfreulich ist, dass die finanziellen Mittel von 2,7 Millionen Euro für die bisherigen zwei Regionen in Südwestfalen ("Hochsauerland" mit den Kommunen: Brilon, Hallenberg, Marsberg, Medebach, Olsberg, Winterberg und "4 mitten im Sauerland" mit den Kommunen Bestwig, Eslohe, Meschede, Schmallenberg), auf rund 28 Millionen Euro bis 2020 für die nun elf ausgewählten LEADER-Regionen aufgestockt wurden.

 

Zurzeit werden in der Landesregierung die konkreten Pläne für die neuen Projekte erarbeitet. Klarheit wird es erst im Herbst geben, daher können neue Projekte wahrscheinlich ab Frühjahr nächsten Jahres konkret umgesetzt werden. Ein besonderer Schwerpunkt der Förderperiode soll die Herausforderung des demografischen Wandels und die medizinische Versorgung im ländlichen Raum sein. Stefan Pletziger, der zur Zeit der einzige amtierende Regionalmanager in Südwestfalen ist (in den anderen Regionen muss diese Position erst noch neu besetzt werden), betonte in dem Gespräch, dass insbesondere die direkte Zuständigkeit für die Vergabe der Fördermittel in der Region und die Einbindung der Menschen bei der Entwicklung und Durchführung der Projekte wichtig Unterschiede zu anderen Fördertöpfen sind: "Die Menschen können ihre Ideen und ihre Fähigkeiten einbringen und so direkt vor Ort etwas bewegen".
 
"Leader ist ein ganz besonderes Programm, weil hier Gremien vor Ort, die mehrheitlich ehrenamtlich besetzt sind, die Vorschläge ausarbeiten. Weil ich z.B. in der Region "4 mitten im Sauerland" gesehen habe, was alles möglich ist, habe ich mich im Europäischen Parlament für eine Aufstockung der  Mittel eingesetzt. Die neue Schwerpunktbildung mit dem Thema demografischer Wandel und medizinische Versorgung im ländlichen Raum halte ich für besonders wichtig. Leader allein wird diese Probleme nicht lösen. Es müssen viele Akteure und viele Programme zusammen kommen, aber die Projekte können wichtige Bausteine zur Lösung sein", so Liese.

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