
Ein Beschluss, den das Europäische Parlament am Mittwoch gefasst hat, führt dazu, dass es in den nächsten Jahren in Südwestfalen weniger stinkt. Die Abgeordneten stimmen über die Richtlinie über nationale Emissionsobergrenzen ab, in der den Mitgliedsstaaten Auflagen für Luftschadstoffe wie Schwefeldioxid, Stickstoffdioxide und flüchtige organische Verbindungen ohne Methan gemacht werden. Besonders im Fokus der Diskussion standen die Ammoniakemissionen, die vor allem durch Austragung von Gülle in der Landwirtschaft entstehen. „Ammoniakemissionen sind nicht nur eine wichtige Problematik für die menschliche Gesundheit, sie führen auch schlicht dazu, dass es stinkt. Deshalb ist es sinnvoll, sie durch technische Maßnahmen so gering wie möglich zu halten“, erklärte Dr. Peter Liese, der gleichzeitig Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP-Christdemokraten) für Umwelt ist.
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Die Bekanntgabe von Bundeskanzlerin Angela Merkel, sich 2017 wieder zur Wiederwahl zu stellen, ist für Dr. Peter Liese Anlass zur Freude. „Ich freue mich sehr, dass Frau Merkel erneut antritt. In Zeiten großer Unsicherheiten ist dies das richtige Signal. Frau Merkel ist der genaue Gegenentwurf zu Putin, Trump und Erdogan und damit wichtiger Stabilitätsfaktor in Deutschland, Europa und der Welt.“
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Bei der Vollversammlung des Zentralkomitees der Katholiken in Bonn wurde Peter Liese erneut als s.g. Einzelpersönlichkeit in das Leitungsgremium der Katholischen Laien gewählt. Das Zentralkomitee der Katholiken, das von Prof. Dr. Thomas Sternberg, gebürtig aus Lennestadt-Grevenbrück geleitet wird, vertritt die in der katholischen Kirche Engagierten, die nicht Priester sind. Verbände wie Kolping, KAB und KFD entsenden ebenso Delegierte, wie die Diözesanräte und Diözesankomitees, das heißt die Vertreter der Pfarrgemeinden auf Diözesanebene. Der wichtigste Beschluss auf der Vollversammlung in Bonn war, dass es in einigen Jahren wieder einen ökumenischen Kirchentag geben wird, nämlich 2021 in Frankfurt.
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„Die Vertreter der 200 Staaten bei der Klimakonferenz in Marokko lassen den gewählten amerikanischen Präsidenten Donald Trump auflaufen“, dies ist das Resümee von Peter Liese, der als Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP - Christdemokraten) für Umwelt an der Konferenz teilgenommen hat. „Natürlich war die Wahl von Donald Trump ein Schock für alle auf der ganzen Welt, die sich für den Klimaschutz einsetzen, aber in Marrakesch gab es das klare Zeichen aller anderen Teilnehmer, dass sie keine Kehrtwende in der Klimapolitik machen. Ganz besonders wichtig war die Aussage des chinesischen Umweltministers. China sieht Engagement im Klimawandel nicht nur als moralische Verpflichtung, sondern auch als wirtschaftliche Chance an. Während in früheren Jahren China und die USA gemeinsam gebremst haben, wäre es in diesem Fall nur der amerikanische Präsident“, so Liese.