Moderne Bäckerhandwerksausbildung in Südwestfalen braucht zeitgemäße Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten


"Die EU-Mittel sind in Olpe gut angelegt", davon konnte sich Peter Liese bei einem Besuch in der Ersten Deutschen Bäckerfachschule in Olpe überzeugen. Liese, der selber aus einer Bäckerfamilie stammt, freute sich, dass die notwendige Modernisierung u.a. auch durch EU-Fördermittel ermöglicht wird. 1.240.800 Euro aus Mitteln des EFRE (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung) fließen so in die Maßnahme, weitere Finanzierungsanteile steuern der Bäckerinnungsverband (2.171.400,00 Euro) sowie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA / 2.791.800,00 Euro) bei.

"Die veränderten Aus- und Fortbildungsbedarfe für gut ausgebildete Fachkräfte aufgrund veränderter Marktbedingungen machen die Modernisierung der Bäckereifachschule in Olpe notwendig. So trägt das Vorhaben dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) im Bäckerhandwerk in Nordrhein-Westfalen zu steigern", erläuterte der Schuldirektor Leo Trumm während des Rundgangs. Gegenstand der geplanten Maßnahme sei die Modernisierung der Bäckereifachschule durch einen Aus- bzw. Umbau sowie einen Neubau im Bereich der Unterbringungszimmer. Daneben werden Unterrichtsräume und Werkstätten, die bisher auf verschiedene Teile des Gebäudes verteilt sind, zusammengezogen.

Umfassender Schutz persönlicher, gesundheitsbezogener Daten aber keine unangemessenen Hürden für Krebsforschung


Heute tritt die europäische Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Nach langen Verhandlungen hatten sich Vertreter des Europäischen Parlaments und des Ministerrates schon im Dezember 2015 auf einen Text geeinigt. Die Verordnung enthält auch spezifische Bestimmungen über die Speicherung und Nutzung von Daten zum Zwecke der Gesundheitsforschung. Während der Verhandlungen über den Text warnten insbesondere Vertreter der Krebsforschung immer wieder vor verehrenden Auswirkungen, die frühere Entwürfe der Verordnung für die medizinische Forschung gehabt hätten. Die Bedenken konnten im endgültigen Text jedoch beseitigt werden.

"Die neue Datenschutzgrundverordnung schützt persönliche, gesundheitsbezogene Daten umfassend und verpflichtet Forscher zum verantwortungsvollen Umgang mit diesen. Gleichzeitig eröffnet sie der Gesundheitsforschung, insbesondere der Krebsforschung, Raum für ihre Arbeit zu Gunsten von unzähligen Patienten. Ohne aussagekräftige persönliche Daten könnten viele lebensrettende Forschungsprojekte nicht durchgeführt werden", erklärte der gesundheitspolitischer Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP - Christdemokraten), Dr. med. Peter Liese.

Besserer Schutz für Patienten, keine unnötigen Belastungen für heimische Industrie

Am Mittwochabend haben sich Vertreter des Europäischen Parlaments und des Ministerrats auf einen Kompromiss zur besseren Regulierung von Medizinprodukten und medizinischen Diagnostika (IVD) geeinigt. Die Einigung ist ein Ergebnis von langen und zähen Verhandlungen.

"Ich bin sehr froh, dass wir es endlich geschafft haben. Die Menschen in Europa haben ein Recht darauf, dass wir die richtigen Konsequenzen aus den Skandalen, z.B. um schadhafte Brustimplantate, ziehen. Auch in anderen Bereichen, wie bei Stents, die ins Gehirn eingebaut werden, oder bei unsicheren HIV-Tests, gab es Probleme. Die neue Verordnung ist gut für die Patienten und legt unsauberen und betrügerischen Herstellern das Handwerk und stärkt damit auch die seriösen Hersteller", so Dr. Peter Liese, der auch gesundheitspolitischer Sprecher seiner Fraktion im Europäischen Parlament (EVP-Christdemokraten) ist. Bei der Erarbeitung der Verordnung hatte Peter Liese intensiv mit vielen Unternehmensvertretern aus Südwestfalen über die Frage gesprochen.

Region profitiert von EU-Projekten im Rahmen des Wettbewerbs "Regio NRW"


"Wir müssen unbedingt etwas dagegen unternehmen, dass Fachkräfte nicht in unsere Region kommen oder die Region verlassen, weil sich die Angehörigen nicht wohlfühlen." Dies ist das Fazit eines Gespräches zwischen Peter Liese und Vertretern der Südwestfalen Agentur.

Der Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur Hubertus Winterberg schilderte, dass bereits vor geraumer Zeit von Politik und Wirtschaft der Region erkannt wurde, wie wichtig das Image und der Wohlfühl-Faktor Südwestfalens für Arbeitskräfte sind.  "Deshalb brauchen wir nicht nur attraktive Arbeitsbedingungen, sondern müssen die vielen kulturellen, sportlichen und sonstigen Angebote in unserer Region, wo es notwendig ist, verbessern und vor allem besser bekannt machen. Südwestfalen hat viel zu bieten, aber das ist noch nicht jedem klar", so Liese. Dieser Aufgabe stellt sich die Region seit einiger Zeit bereits erfolgreich mit der Regionalmarketing-Kampagne „Südwestfalen-Alles echt!“, die unter Federführung der Südwestfalen Agentur die Stärken der Region bewirbt. Mit dem EU-Projekt "PERSPEKTIVE Südwestfalen", das gezielt Neubürger und Schul- und Studienabgänger adressiert, wird das Regionalmarketing nun eine neue Qualitätsstufe erreichen.

Der Förderbescheid wird in den nächsten Tagen übergeben. "PERSPEKTIVE Südwestfalen" ist eines von fünf Projekten, das im Rahmen des Wettbewerbs "Regio NRW" durchgeführt wird. "Regio NRW ist in gewisser Weise eine Fortsetzung der Regionale auf anderem Niveau. Es ist sehr wichtig, dass die Südwestfalen-Idee nach Abschluss der Regionale weiter gelebt wird und konkrete Früchte trägt." Neben „PERSPEKTIVE Südwestfalen“ handelt es sich um folgende vier Projekte:

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