Schüler beschäftigen sich mit Solidarität und Migration


Der Euroscola-Wettbewerb steht in diesem Jahr unter dem Motto „Vielfalt statt Einfalt? – Migration, eine Herausforderung für die EU“ und wird vom Europäischen Parlament veranstaltet. Bis zum 1. April können Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 bis 19 Jahren als Gruppe oder Klasse an dem Wettbewerb teilnehmen und ihre Gedanken zu einem der Unterthemen „Solidarität zwischen den EU-Mitgliedsstaaten“ oder „Solidarität in der Zivilgesellschaft“ in Form von Film-, Online-, Radio oder Printbeiträgen ausarbeiten. "Ich würde mich freuen, wenn sich auch Schülerinnen und Schüler aus Südwestfalen mit diesem wichtigen Thema beschäftigen würden und ihre Vision kreativ umsetzen", so Peter Liese.

Zunehmender Unmut bei Verantwortlichen in Südwestfalen wegen fehlender Förderrichtlinie bei EU-Programm für den ländlichen Raum

Bei den Verantwortlichen für das Programm der Europäischen Union zur Förderung des ländlichen Raumes LEADER in Südwestfalen gibt es zunehmenden Unmut über die immer noch nicht vorhandenen Förderrichtlinien des Landes Nordrhein-Westfalen. Im Mai des vergangenen Jahres waren in Südwestfalen 11 sogenannte LEADER-Regionen bestimmt worden. Damit ist die große Mehrheit der Kommunen in Zukunft in der Lage, von dem EU-Programm für den ländlichen Raum zu profitieren. Gefördert werden vor allem Projekte in den Dörfern, die von Ehrenamtlichen vorgeschlagen werden. Leider kann die Förderung aber noch nicht richtig losgehen, da die Umsetzungsrichtlinie des Landes Nordrhein-Westfalen fehlt. "Dies ist sehr ärgerlich, denn viele ehrenamtliche Vertreter sitzen in den Startlöchern und haben gute Ideen. Nur mit großem Aufwand und Anträgen zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn bei der Bezirksregierung haben einzelne Regionen die Arbeit beginnen können.

Schnelles Eingreifen in Krisenfällen

Ganz gleich wo auf der Welt eine Katastrophe geschieht und medizinische Versorgung notwendig ist, die Europäische Union will schnell Hilfe leisten können. Dazu wurden nun die "Europäischen Medizinischen Korps" gegründet, wie der Europaabgeordnete und Arzt Dr. Peter Liese mitteilt. "Sie sollen eine deutlich effizientere und vor allem schnellere Reaktion der EU auf Gesundheitsrisiken ermöglichen."
Die Etablierung der neuen medizinischen Teams geschieht in Reaktion auf die Lehren aus der Ebola Krise, wo sich das Fehlen einer solchen Gruppe als großes Problem erwies. Ende 2014 hatten Deutschland und Frankreich die sogenannte Weißhelm-Initiative ins Spiel gebracht, die nun die Grundlage für die Europäischen Medizinischen Korps bildete.

Europäische und deutsche Lösungen müssen Hand in Hand gehen

"Europäische und nationale Lösungen bei der Bekämpfung der Flüchtlingskrise müssen Hand in Hand gehen", dies erklärte Peter Liese, Mitglied des Bundesvorstands der CDU nach einer Telefonkonferenz zu dem Thema. Die Mitglieder des Bundesvorstandes der CDU unterstützen einmütig das Engagement von Bundeskanzlerin Angela Merkel, auf eine europäische Lösung der Flüchtlingskrise hinzuwirken. "Dazu muss der nächste EU-Gipfel Anfang März genutzt werden. Wir müssen insbesondere unsere EU-Außengrenzen besser schützen und dafür sorgen, dass Flüchtlinge schon beim Betreten des europäischen Kontinents, also vor allem in Griechenland, registriert werden.

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