Arbeit und Umwelt
Gesundheit
Heimat

Wichtige Anerkennung für Engagement der Menschen


Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) möchte Bürgerinnen und Bürgern, die sich für die Aufnahme, Betreuung und Integration von Flüchtlingen einsetzen, Anerkennung zollen. In diesem Jahr geht der EWSA-Preis für die Zivilgesellschaft daher an Einzelpersonen oder Organisationen, die Flüchtlingen helfen und damit europäische Werte leben und das Miteinander fördern.

Vorbildliches Engagement der Firma Otto Fuchs


Eines der führenden südwestfälischen Unternehmen, die Firma OTTO FUCHS KG aus Meinerzhagen, setzt sich gemeinsam mit anderen deutschen Unternehmen für den Klimaschutz ein. Der persönlich haftende Gesellschafter, Dr. Hinrich Mählmann engagiert sich zum Beispiel mit Dr. Michael Otto, Aufsichtsratsvorsitzender der Otto Group, bekannt durch den Otto-Versand und Bahnchef Rüdiger Grube in der sogenannten 2-Grad-Initiative. Ziel ist es, die Erderwärmung auf höchstens 2 Grad zu begrenzen und damit gefährliche Auswirkungen des Klimawandels für die nachkommenden Generationen so gut es geht zu vermeiden.

Bei einem Besuch von Dr. Peter Liese, auch umweltpolitischer Sprecher der größten Fraktion (EVP-Christdemokraten) im Europäischen Parlament war auch der Klimaschutz Thema. „Klimaschutz ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Nur gemeinsam mit der Wirtschaft und mit innovativen Lösungen können wir das Ziel erreichen. Daher freue ich mich sehr über das Engagement der Firma Otto Fuchs und ihrer Mitstreiter“, so Liese.

Projekt Euroscola für Schüler


Das Projekt Euroscola ermöglicht Schülerinnen und Schülern im Alter zwischen 16 und 18 Jahren an einer Simulation des Europäischen Parlaments teilzunehmen. Dazu werden jedes Jahr tausende junge Menschen aus allen 28 EU-Mitgliedstaaten eingeladen, einen Tag nach Straßburg zu kommen und dort einen Tag lang in die Rolle eines Abgeordneten des Europäischen Parlaments schlüpfen. Dabei diskutieren sie im Plenarsaal, verhandeln und stimmen ab über aktuelle europäische Fragen und erleben unmittelbar die parlamentarischen Entscheidungsprozesse der EU.

Das Projekt gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, in einer Fremdsprache zu kommunizieren und interkulturelle Zusammenarbeit zu erlernen. Sie diskutieren über Demokratie, Grundrechte und europäische Werte. Des Weiteren erhalten die Schüler die Gelegenheit, ihre Schule und ihre Herkunftsregion vorzustellen. So wird die Vielfalt innerhalb der EU deutlicher und der kulturelle Dialog vervielfältigt.

Studie soll Informationen zu Ansprüchen und Bedürfnissen von Frauen an Arbeitgeber und Region liefern


„Nicht nur die demografische Entwicklung wird starke Auswirkungen auf unsere Arbeitsplätze haben, sondern auch, dass es scheinbar für Frauen nicht genügend attraktive Arbeitsplätze gibt und insbesondere junge Frauen nach dem Studium nicht wieder zurück nach Südwestfalen kommen“, ist sich Dr. Peter Liese sicher. Mit der Thematik beschäftigt sich auch eine Studie an der Fachhochschule Südwestfalen, wo Prof. Dr. Anne Jacobi zusammen mit Studenten im Auftrag von Sauerland Initiativ, der Südwestfalen Agentur, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Hochsauerlandkreises und des Kompetenzzentrums Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland eine Studie zum Fachkräftepotenzial von Frauen in Südwestfalen durchgeführt haben. Insgesamt 3.800 Frauen im Alter von 18 bis 64 Jahren wurden auf öffentlichen Plätzen und Veranstaltungen in der Region über ihre Ansprüche und Bedürfnisse an Arbeitgeber und die Region befragt. Mit Hilfe der Studie, in der Themen wie Lebensqualität, Karrierebereitschaft, Wohnort und Wünsche an Unternehmen abgefragt wurden, wollen die Auftraggeber und die Hochschule das vorhandene Fachkräftepotenzial vor Ort aufzeigen und Empfehlungen und Maßnahmen für Arbeitgeber und Politik daraus erarbeiten. Die Auswertung der Fragebögen wird im Herbst abgeschlossen sein. „Wir haben in unserer Region eine große Zahl an „Hidden Champions“ und unheimlich viel zu bieten. Bei vielen Gesprächen mit politisch Verantwortlichen und insbesondere Jugendlichen musste ich allerdings erfahren, dass dies zu wenig bekannt ist“, so Liese.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok