Arbeit und Umwelt
Gesundheit
Heimat

Wirtschafts-, Lebens- und Erholungsraum - Vertreter der Südwestfalen Agentur und Dr. Peter Liese wollen das Programm nutzen, um die Herausforderungen der ganzen Region besser zu bewältigen


Nachdem die Landesregierung Nordrhein-Westfalen nach über einem Jahr Verzögerung nun endlich die Durchführungsbestimmung für das LEADER-Programm vorgelegt hat, geht es an die konkrete Ausarbeitung der Projekte. LEADER ist ein Programm der Europäischen Union zur Förderung des ländlichen Raumes. Es werden vor allem Projekte von Ehrenamtlichen, z.B. Vereinen, in Dörfern umgesetzt. Nachdem es in Südwestfalen bisher nur zwei LEADER-Regionen gab, "4 mitten im Sauerland" (Bestwig, Eslohe, Meschede, Schmallenberg) und "Hochsauerland" (Brilon, Hallenberg, Marsberg, Medebach, Olsberg, Winterberg), gibt es mittlerweile 11 LEADER-Regionen ["BiggeLand - Echt.Zukunft" (Attendorn, Drolshagen, Olpe, Wenden); "Börde trifft Ruhr" (Ense, Fröndenberg, Welver, Werl, Wickede (Ruhr)); "LEADER sein! Bürgerregion am Sorpesee" (Arnsberg, Balve, Neuenrade, Sundern); "LenneSchiene" (Altena, Finnentrop, Iserlohn, Nachrodt-Wiblingwerde, Plettenberg, Werdohl); "Lippe-Möhnesee" (Bad Sassendorf, Delbrück, Lippetal, Lippstadt, Möhnesee, Soest, Wadersloh); "Oben an der Volme" (Halver, Kierspe, Meinerzhagen, Schalksmühle); "Wittgenstein" (Bad Berleburg, Bad Laasphe, Erndtebrück); "3-Länder-Eck"( Burbach, Neunkirchen, Wilnsdorf) und "5verBund" (Anröchte, Erwitte, Geseke, Rüthen, Warstein)].

Peter Liese im Gespräch mit dem Vorstand des Sauerländer Schützenbundes

Zu einem Informationsaustausch traf sich jetzt Dr. Peter Liese mit dem Vorstand des Sauerländer Schützenbundes in Meschede. Anlass waren Pläne der Europäischen Kommission, dass Waffenrecht drastisch zu verschärfen. Diese Pläne waren auch bei den Schützen in Südwestfalen auf Protest gestoßen. Peter Liese hatte sich gemeinsam mit seinen Kollegen im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz für eine sachgerechte Abmilderung eingesetzt. „Der Besitz von Feuerwaffen muss streng reguliert sein. Das zeigen Ereignisse wie der Amoklauf von München und die schrecklichen Terroranschläge der vergangenen Monate. Gleichzeitig darf man aber Schützen, Sportschützen, Jägern und Sammler mit Terroristen und Amokläufern nicht in einen Sack stecken. In Deutschland gibt es bereits strenge Regeln, die den Missbrauch so gut es geht ausschließen. Einige Vorschläge der Europäischen Kommission gingen daher über das Ziel hinaus“, so Liese. 

Peter Liese im Gespräch mit Prof. Carolus von der Universität Siegen

„Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist neben der Steigerung der Energieeffizienz unverzichtbar, um die Klimaziele in Deutschland und Europa zu erreichen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren. Gegenüber anderen erneuerbaren Energien ist die Windenergie an Land relativ kostengünstig. Daher muss auch in Südwestfalen die Windenergie in vertretbarer Form weiter ausgebaut werden. Allerdings muss man dabei auch die Bedenken der Bevölkerung berücksichtigen“, darin sind sich Dr. Peter Liese und Prof. Dr. Thomas Carolus vom Institut für Fluid- und Thermodynamik der Universität Siegen einig. Prof. Carolus forscht seit einigen Jahren u.a. zum Thema der Lärmbelästigung durch Großturbinen. Bei einem Gespräch mit Peter Liese erläuterte Prof. Carolus, dass in den letzten Jahren die entstehenden Geräusche deutlich gesenkt werden konnten. Getriebegeräusche seien beispielsweise heute kein Thema mehr.

Wir brauchen mehr Medizinstudienplätze und diese sollten nicht nur im Rheinland und im Ruhrgebiet entstehen

Bei einem Treffen der westfälischen Bezirksverbände der CDU vor einigen Wochen in Rheda-Wiedenbrück wurde auch über die medizinische Versorgung in Westfalen gesprochen. Erstmals hatten sich alle drei Bezirksverbände der CDU, d.h. Südwestfalen, Ostwestfalen-Lippe und  Münsterland zuzüglich einiger Vertreter des westfälischen Ruhrgebietes getroffen, um die Interessen Westfalens zu bündeln. „Wir haben das Problem, dass in der Landesregierung oft nur an die Rheinschiene und das Ruhrgebiet gedacht wird. Deshalb müssen wir lauter auf die Anliegen Westfalens hinweisen“, so Dr. Peter Liese. Ein wichtiges Anliegen ist die Verbesserung der medizinischen Versorgung.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok