DiscoverEU ist ein Programm, das jungen Menschen den kulturellen Reichtum und die Vielfalt Europas näher bringt / eine Investition in Europas Zukunft

Am Dienstag 12.06. geht die Bewerbungsphase los: Im Rahmen des DiscoverEU-Programms vergibt die Europäische Kommission in diesem Jahr 30.000 Interrail-Tickets an 18-jährige EU-Bürger. Mit einem Budget von 12 Mio. Euro antwortet die Kommission damit auf eine Initiative der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP-Christdemokraten), die einen kostenlosen Interrail-Pass für Zugreisen innerhalb der EU als Geburtstagsgeschenk für alle jungen Europäer mit 18 einführen will.


Peter Liese begrüßt dieses Pilotprojekt der Europäischen Kommission: „Als junger Erwachsener habe ich selber die Möglichkeit genutzt, Europa mit dem Interrail-Ticket zu entdecken. Die Begegnungen mit verschiedenen Menschen in unterschiedlichen Ländern Europas sind für mich bis heute unbezahlbare Erfahrungen. DiscoverEU bringt jungen Menschen den kulturellen Reichtum und die Vielfalt Europas näher. Das ist, was Europa ausmacht“.

Südwestfalen kann profitieren / Kampf gegen den Krebs eine Priorität

Die Europäische Kommission hat am Donnerstag das bisher größte europäische Forschungsprogramm vorgeschlagen. Horizon Europe soll 100 Milliarden Euro für die Jahre 2021-2027 umfassen. Dr. Peter Liese begrüßte den Vorschlag und glaubt, dass Südwestfalen profitieren kann. „Forschung und Innovation sind unerlässlich um Arbeitsplätze zu sichern und neue Arbeitsplätze zu schaffen, aber auch um viele gesellschaftliche Probleme zu lösen. In der Vergangenheit konnte unsere Region z.B. durch die Universität Siegen und das Fraunhofer Institut in Schmallenberg in hohem Maße vom europäischen Forschungsprogramm profitieren. Eine Erhöhung des Forschungsbudget bedeutet also, dass wir mehr Geld in die Region bekommen können“, so Liese.

Peter Liese begeistert angesichts der Initiative von Merkel und Kurz / Verschwendung von Steuergeldern und Umweltbelastung muss ein Ende haben


 Begeistert äußerte sich Peter Liese über die Initiative von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem österreichischem Bundeskanzler Sebastian Kurz, die Arbeiten des Europäischen Parlamentes in Zukunft auf einen Sitz in Brüssel zu konzentrieren. "Dies hatten Merkel und Kurz bei den Studientagen der christdemokratischen Fraktion, die die größte Kraft im Europäischen Parlament ist, diese Woche in München verkündet." Peter Liese setzt sich langem dafür ein, den Wanderzirkus des Europäischen Parlamentes zu beenden. Die Kosten für die Pendelei betragen bis zu 200 Millionen Euro pro Jahr und es werden 11 000 bis 19 000 Tonnen CO2 produziert.

Südwestfalen profitiert / Besten Abiturienten sind nicht automatisch die besten Landärzte


NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat heute einen Gesetzentwurf für die Einführung einer bundesweit ersten Landarztquote im Medizinstudium vorgelegt. Demnach können zukünftig bis zu zehn Prozent der Studienplätze außerhalb des sonstigen Vergabeverfahrens an Bewerber gehen, die sich verpflichten, nach Abschluss ihrer Ausbildung bis zu zehn Jahre in unterversorgten Regionen in NRW zu praktizieren.

„Nordrhein-Westfalen wird damit als erstes Bundesland eine Landarztquote bei der Vergabe der Studienplätze für Medizin bekommen. Dies ist ein riesiger Schritt zur Bekämpfung des Landarztmangels im ländlichen Raum und bei uns in Südwestfalen. Bisher ist die Abiturnote Hauptkriterium der Studienplatzvergabe. Die besten Abiturienten sind aber nicht automatisch auch die besten Ärzte, schon gar nicht die besten Landärzte. Deshalb ist es richtig, dass Minister Laumann hier handelt“, so Peter Liese.