Großer Vorteil bei der Bewerbung um Ausbildungs- oder Studienplatz

Wer sich bei internationalen Jugendbegegnungen engagiert, beim Europäischen Freiwilligendienst mitmacht oder an anderen Aktionen im Rahmen des EU-Programms "Erasmus+ Jugend in Aktion" teilnimmt, macht eine Menge Erfahrungen. Vor allem lernen die Teilnehmer zum Beispiel Fremdsprachen in der Praxis besonders gut. Damit die während des Austauschs gemachten Erfahrungen, gestärkten Soft Skills und die sonstigen erworbenen Kenntnisse nicht in Vergessenheit geraten und entsprechend honoriert werden, können sich die Teilnehmer von den Projektträgern der Programme im Anschluss den sogenannten europäischen Youthpass ausstellen lassen, in dem die durch nicht formales Lernen erworbenen Schlüsselkompetenzen dokumentiert werden.

Heimischer Abgeordneter begeistert von Klimakonferenz / Aber viel Arbeit in den nächstem Jahren zu tun

"Das Prädikat historisch ist für die Konferenz von Paris keineswegs übertrieben", so kommentierte Peter Liese die Einigung auf einen Klimaschutzvertrag in der französischen Hauptstadt. Peter Liese hatte als umweltpolitischer Sprecher seiner Fraktion (EVP - Christdemokraten, größte Fraktion im Europäischen Parlament) an der Konferenz teilgenommen. Erstmals haben sich praktisch alle Staaten der Erde verpflichtet, nationale Klimaschutzziele zu erfüllen. "Dies ist ein extrem wichtiger Durchbruch, weil bei den bisherigen Anstrengen vor allem die Hauptverursacher des Klimawandels, USA und China nicht dabei waren. Zudem wurde ein Langfristziel vereinbart das vorsieht, dass ab Mitte dieses Jahrhunderts nicht mehr Treibhausgase emittiert werden dürfen, als die Atmosphäre langfristig verkraften kann. Dies wir extrem positive Auswirkungen auf die Marktchancen von klimafreundlichen Technologien, wie z.B. Energieeffizienz, haben. Damit ist die Einigung von Paris nicht nur eine gute Nachricht für die ganze Welt, sondern auch speziell für unsere Region Südwestfalen", erklärter Liese.

EU-Datenschutzverordnung setzt neue Maßstäbe / Neue Spielregeln zwingend notwendig

Straßburg/Südwestfalen - Unterhändler des Europäischen Parlaments und der Mitgliedsstaaten haben sich in dieser Woche in Straßburg auf den Text für die neue sogenannte Datenschutz-Grundverordnung geeinigt. Darauf Peter Liese aufmerksam.
"Ich bin froh, dass nach vier Jahren Verhandlungen nun die Datenschutzgrundverordnung  endlich beschlossen wird. Sie wird den bestehenden Flickenteppich aus 28 nationalen Datenschutzgesetzen durch einheitliche, hohe europäische Standards ersetzen." Liese erläuterte hierzu, dass beispielsweise in Irland, wo unter anderem Facebook seinen Europasitz hat, laschere Datenschutzstandards gelten als bei uns in Deutschland. "Das ist nicht vermittelbar und wird sich mit dem heutigen Beschluss ändern", so der heimische Abgeordnete.

Peter Liese fordert Stabsstelle bei der Europäischen Kommission und beim Bundeskanzleramt

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     
Fluchtursachenbekämpfung darf nicht nur in Sonntagsreden vorkommen, sondern muss systematischer Teil der Politik im Kampf gegen Fluchtursachen über Jahre hinweg werden  / Bedenken der südwestfälischen Lokalpolitiker ernst nehmen


Anlässlich der weiterhin riesigen Flüchtlingsströme in Europa fordert der südwestfälische CDU-Europaabgeordneten und CDU-Bundesvorstandsmitglied Dr. Peter Liese gemeinsam mit seinem Abgeordnetenkollegen Elmar Brok die Einrichtung einer sogenannten Stabsstelle Fluchtursachen innerhalb der Bundesregierung und der EU-Kommission, die sich kompetent und mit Autorität um die Bekämpfung der Fluchtursachen kümmern soll. Entsprechende Vorschläge seien an die Bundeskanzlerin und den EU-Kommissionspräsidenten übermittelt worden. Beide Politiker sind der Überzeugung, dass die Fluchtursachenbekämpfung noch stärker in den politischen Fokus rücken müsse.